Von news.de-Redakteur - 25.11.2013, 00.28 Uhr

Stoß-Tricks in MDR-Sexdoku: So macht das beste Stück nicht mehr schlapp

Jetzt wird die MDR-Doku-Reihe «Make Love -Liebe machen kann man lernen» richtig praktisch: Ann-Marlene Henning erklärt, mit welchen Tricks einen die Manneskraft nicht mehr so schnell verlässt.

Es ist das bislang brisanteste Thema, das Ann-Marlene Henning in ihrer MDR-Doku-Reihe «Make Love - Liebe machen kann man lernen» präsentiert: Der vierte Teil des quotenstarken Formats befasst sich mit einem gesellschaftlichen Tabu: der sexuellen Dysfunktion. Warum leidet jeder dritte Mann hierzulande an einer solchen Funktionsstörung, warum bekommt man vermittelt, dass man immer und überall können muss und was kann man machen, wenn «unten nicht macht, was oben will»?

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Umfragen haben ergeben, dass 17 Prozent der deutschen Männer und 33 Prozent der Frauen keine Lust auf Sex haben. Es ist der Leistungsdruck, der sie hemmt, ihr eigenes Liebesleben anzunehmen. Dabei klärt Ann-Marlene Henning auf: «Glieder, die immer stehen sollen, gibt es nicht.» Erschwerend kommt hinzu, dass ein Großteil der Betroffenen den eigenen Körper nicht kennt und keine Kenntnis von den Prozessen hat, die darin ablaufen. Aber: Wie kann man sich denn nun besser erregen? Die Therapeutin stellt klar: «Es gibt Übungen gegen diese Art der Funktionsstörung, die dem Mann ein Gefühl von Sicherheit vermitteln können.»

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Bloß keine Dauer-Anspannung

Das Grundlegende zuerst: Der Penis hängt ein Drittel innerhalb des Beckenbodens, das heißt, wenn dort eine Dauer-Anspannung vorhanden ist, killt das die Erregung mit ziemlicher Sicherheit. Aber Ann-Marlene Henning beruhigt alle Männer, die glauben, sie müssten stets Gewehr bei Fuß stehen: «Es ist toll, wenn er nicht immer so stramm steht. Das ist besser für die Blutzirkulation.» Also Männer, verabschiedet euch von dem Gedanken, ihr versagt, wenn es zwischenzeitlich nicht ganz so prall läuft. Das Gegenteil ist der Fall.

 

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Experten sind davon abgegangen, eine sexuelle Dysfunktion nur eindimensional zu betrachten: Vieles spielt zusammen. Körperliche und psychische Faktoren bedingen einander. Alles was unsere Gesundheit ausmacht, hängt mit seelischen, körperlichen und sozialen Faktoren zusammen. Die Befürchtung, nicht gut gefunden zu werden und abgelenkt zu werden in Verbindung mit Leistungsdruck ist Stress pur für den Menschen. Dessen natürliche Reaktion: Kämpfen oder Flüchten. Doch genau da kann man sexuelle Erregung nun wirklich nicht gebrauchen und deshalb unterdrückt der Körper alles, was mit sexueller Erregung zu tun hat.

 

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