«DSDS» Porno-Nachhilfe für die Kaulitz-Brüder

Stripperinnen, erotische Tänze - von Deutschland sucht den Superstar ist der Zuschauer inzwischen einiges gewöhnt. Aber dass sich die Kaulitz-Brüder mit Sexfilmchen nicht auskennen - wer hätte das gedacht? Da verblassen selbst Dieters derbe Sprüche.

«DSDS 2013»: Bea oder Lisa - Wer rockt das Finale?
zurück Weiter beatrice Egli (Foto) Zur Fotostrecke Foto: RTL/Stefan Gregorowius

Glauben Dieter-Bohlen-Fans eigentlich wirklich, dass sie per Deutschland sucht den Superstar in die Fußstapfen des selbsternannten Poptitanen schlüpfen können? Oder meint RTL tatsächlich, mehr als ein müdes Wimperzucken mit singenden Dieter-Verschnitten zu bekommen? Mancher mag die Quietschtöne von Cheri Cheri Lady zwar treffen. Nur Haroon und Farad, die himmeln Dieter zwar in den höchsten Tönen an, aber zum Einschläfern der Zuschauerschaft hätte man auch zwei Pappfiguren anstellen können.

Glücklicherweise sind die Inhalte der DSDS-Überraschungseier nicht alle inhaltlich so billig wie sie verpackt. Das beweist nämlich ausgerechnet die - O-Ton Dieter Bohlen - «Partyschlampe aus Köln». Sarah Joelle Jahnel kann nämlich nicht nur im Schuhvergleich mit Bill Kaulitz mithalten, sie hat auch eine Stimme. Irgendwo unter dem übertriebenen Posing und der übermäßig auffälligen Professionalität, die sie ausstrahlt. RTL hat da doch nicht etwa wieder einen berufsmäßigen Könner unter die Möchtegernsänger geschummelt?

Der Blowjob bei «DSDS»

Eine Professionelle scheinen sich auf jeden Fall die Kaulitz-Brüder gewünscht zu haben. Zumindest beim Auftritt der Moldawierin Nicole Diana Deinhardt. Die arbeitet nämlich nicht nur als Fotomodel, sondern auch als Erotikdarstellerin. Daraus macht sie zwar keinen Hehl, aber doch mehr, als der testosterongeplagten Jury offenbar lieb ist.

Auf jeden Fall kommen die Sanges-Profis nicht umhin, doppeldeutige Anzüglichkeiten von sich zu geben, wenn auch Nicole da nicht ganz unschuldig ist. Dass sie für den Song Blowing In The Wind die Frage kassiert «Wo blowst du denn?» war irgendwie zu erwarten. Dieter ist dann mal wieder die Krönung: «Ich hoffe, dass du mit dem Mund andere Sachen besser machst als Singen.»

Schockierend sind allerdings die Kaulitzens: Die kennen doch tatsächlich den Unterschied zwischen Porno und Erotikfilm nicht. Sowas. Ob's am Aufenthalt in den USA liegt, dass die Jungs da eine Bildungslücke haben? Nicole jedenfalls lässt sich die Nachhilfe nicht nehmen - auch wenn die in der Vorstellung der Jury wohl besser anders ausgesehen hätte.

Der Rest des Castings kann sich da getrost in Schweigen hüllen, weil die Superstar-Anwärter ansatzweise Stimme haben. So wie Schlagermieze Beatrice Egli aus der Schweiz, die vielleicht doch mal bei Florian Silbereisen anklopfen sollte. Immerhin singt Beatrice nicht nur Helene-Fischer-Titel, sie ähnelt ihr in der Stimme auch. Könnte man ja mal verwechseln...

Die RTL-Definition von guter Unterhaltung

Ach ja: Koste es, was es wolle - RTL kann einfach nicht auf den Quoten-Nerd verzichten. Den gibt diesmal Uwe Wacker. Schon als der die Treppe runterkommt, ist klar, dass sich der arbeitslose Maler und Lackierer so gar nicht wacker schlagen wird. Sein Ziel: «Den Zuschauer so gut wie möglich zu unterhalten.» Danke RTL. Jetzt weiß also auch der letzte Zuschauer, was gute Unterhaltung ist. Nur Dieter hat's noch nicht kapiert, dem muss Uwe erst deutlich machen: «Sag doch gleich, dass es Scheiße war.»

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Bestes Zitat: «Du hast einen Gesichtsausdruck wie ein Tintenstrahldrucker. » (Dieter Bohlen, «Deutschland sucht den Superstar 2013»)

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Marie
  • Kommentar 1
  • 18.01.2013 08:56

Jeder, der Helene Fischer mal hat singen hören, wird wissen, dass sie ca. 10 Welten über diesem quitschenden Fan singt! Absolut nicht vergleichbar, auch wenn Herr Bohlen das sagte. Lächerlich.

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