Jauch top, Beckmann flopt Welche Talkshow schmiert völlig ab?

Kein Tag ohne Talkshow im TV: Doch längst nicht alle sind gleich erfolgreich: Klassenprimus 2012 ist - wie nicht anders zu erwarten - Fernseh-Liebling Günther Jauch. Auf dem letzten Platz rangiert hingegen Reinhold Beckmann.

Günther Jauch : Der bübchenhafte Schelm

Günther Jauch führt, Reinhold Beckmann steht am Tabellenende - so sieht nach Quoten gemessen die Lage der sechs größten deutschen Abendtalks zum Ausgang des Jahres 2012 aus. Durchschnittlich sahen 4,55 Millionen Zuschauer zwischen Januar und Dezember Günther Jauchs Polittalk am Sonntagabend in der ARD. Der Marktanteil betrug dabei 15,8 Prozent. Die GfK-Fernsehforschung in Nürnberg hatte die Einschaltquoten unter die Lupe genommen.

Seinen Spitzenwert verbuchte Jauch dabei in der letzten Ausgabe des Jahres am 16. Dezember, als es um das Thema Zwangsprostitution ging: 6,27 Millionen Zuschauer (20,9 Prozent) schalteten nach dem Tatort mit Maria Furtwängler ein, der das selbe Thema hatte. Jauch profitierte im Gegensatz zu seinen Talkkollegen das ganze Jahr von den guten Vorgaben des ARD-Krimis am Sonntag. Seinen schwächsten Wert registrierte Jauch am 10. Juni mit 2,82 Millionen Zuschauern (9,3 Prozent) mit dem Thema «Trauma Afghanistan - Welche Spuren hinterlässt der Krieg?» - im ZDF gab es EM-Fußball live.

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Nach Marktanteilen gemessen liegen der ZDF-Talk Maybrit Illner am Donnerstag um 22.15 Uhr und Menschen bei Maischberger in der ARD dienstags um 22.45 Uhr mit jeweils 11,8 Prozent gleichauf auf Platz zwei. Illners Gesprächsrunde sahen im Schnitt 2,46 Millionen Zuschauer, Maischbergers 1,69 Millionen. Der ARD-Talk Anne Will am Mittwoch interessierte 1,55 Millionen Zuschauer (10,6 Prozent). Frank Plasbergs ARD-Sendung Hart aber fair montags um 21.00 Uhr kam auf 3,05 Millionen Zuschauer (9,7 Prozent). Alle Sendungen haben einen schwächeren Vorlauf im Programm als Jauch.

Gleiches gilt für Reinhold Beckmann, der seinen Wechsel vom Montag- auf den Donnerstagabend um 22.45 Uhr noch nicht verkraftet hat. 1,04 Millionen Menschen (7,2 Prozent) schalteten im Jahresschnitt ein. Eine mögliche Neuordnung der ARD-Talkschiene steht jetzt für die TV-Saison 2013/2014 an. Einige Gremien innerhalb des Senderverbunds plädieren für eine Reduzierung von fünf auf vier Talks in der Woche.

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rut/news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Andrea
  • Kommentar 1
  • 20.12.2012 15:55

Beckmann ist so primitiv niveaulos und wie man bei Eva Hermann gesehen nicht sachlich und beleidigten, Bei den Öffentlichen Rundfunkanstalten sollte man am an die Pflichthörerzahler denken und diese Abstimmen ob die noch solche charakterlosen Typen wie Beckmann sehen wolle.

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