Von news.de-Redakteur - 22.11.2012, 00.58 Uhr

«Transgender»: Transfrau Mirka testet Busen im Sexshop

Auf der Suche nach einem passenden Geschenk stößt Transfrau Mirka in einer neuen Folge der RTL2-Doku Transgender – Mein Weg in den richtigen Körper auf ein praktisches Accessoire: Silikonbrüste, die als BH getragen werden können.

FOTOS: «Extrem schön» Einen neuen Körper bitte!
zurück Weiter ES (Foto) Foto: news.de-screenshot (rtl2now.de) Kamera

Es gibt vieles, was Transfrau Mirka, eine von sieben Kandidaten die im Rahmen der RTL2-Doku Transgender – Mein Weg in den richtigen Körper vorgestellt werden, an ihrem viel zu männlichen Körper extrem stört. Die 21-jährige Bonnerin wurde als Mirko im falschen Körper geboren und lebt seit vier Jahren als Transfrau. Trotz ihres weiblichen Äußeren läuft Mirka beim Gedanken an die tägliche Rasur ein regelrechter Schauer über den Rücken. Das Geräusch, wenn der Rasierer ihre Bartstoppeln trifft, empfindet sie als absolut scheußlich, als ob sie einen «Rasen mähen» würde. Wie die meisten Transfrauen nervt Mirka ihr Bartwuchs ganz besonders.

Sie hat deshalb den Entschluss gefasst, in einem Epilier-Studio den lästigen Gesichtshaaren ein Ende zu setzen. Das ist nicht ganz billig, knapp 15.000 Euro dauert die mehrjährige Behandlung, im besten Fall übernimmt die Krankenkasse die Behandlung. Doch selbst wenn nicht: Mirka will ihren Weg unbedingt weitergehen - als komplette Frau. Um ihre Erfahrungen auszutauschen, will sie sich mit den anderen RTL2-Transfrauen Josi (17) und Betty (23) treffen.

FOTOS: Sex in Zahlen Witzige Fakten aus der Welt der Erotik

Auf der Suche nach einem Geschenk für die beiden stößt Mirka in einem Sexshop auf ein interessantes Accessoire: Silikonbrüste als BH, direkt zum Anziehen. Die muss Mirka natürlich auspacken, wünscht sie sich doch schon seit Jahren eine weibliche Oberweite. Freudestrahlend grinst sie in die Kamera: «Das ist ja praktisch, ich habe Titten!» Doch bei näherer Betrachtung des Brust-Ersatzes kommen Mirka erste Zweifel an der Funktionalität des BHs: «Die sehen aus wie so Saugnäpfe. Das sieht ja schon lustig aus.» Oder: «Da fühlt man sich als hätte man eine Kuh gemolken. Oje, das sind ja voll die Birnen.»

Anprobieren muss sie die Silikonbrüste natürlich trotzdem. Doch danach steht für Transfrau Mirka unumstößlich fest: «Mein Ding ist es jetzt nicht, ein Doppel-D oder so, aber so ein schönes C-Körbchen könnte ich mir schon vorstellen.» Für Mirka ist klar, dass sie sich die Silikonbrüste zum Umschnallen unbedingt über das Internet bestellen will - bis zu einer möglichen Brustoperation könnte es immerhin noch mehrere Jahre dauern. Und so lange will sie auf weibliche Formen nicht komplett verzichten.

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kls/news.de

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