Daniela Katzenberger Die Katze will ins Körbchen

In ihrer kleinen Wohnung wird es Daniela Katzenberger mittlerweile zu eng. Darum will die Katze nun ein eigenes Haus mit Ankleideraum und Schuhzimmer. Beim Besichtigungstermin ist etwas Schönes dabei, aber Mutter Iris macht Daniela die potenzielle neue Bleibe mies. Aus gutem Grund.

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Auch Katzen werden einmal flügge. Bei Daniela Katzenberger ist es nun soweit - wenn auch notgedrungen. Denn der 26-Jährigen wird ihre 60 Quadratmeter große Wohnung gleich bei Mutti Iris um die Ecke zu klein. Sie weiß einfach nicht mehr wohin mit ihren vielen Klamotten und Schuhen. Nun ja, eine eigene Schuhkollektion hat eben auch ihre Schattenseiten.

Und weil die Katze keine halben Sachen macht, soll nun Eigentum her. Ein kuscheliges Katzenkörbchen mit 150 Quadratmeter für mindestens ein Schuhzimmer, ein Ankleidezimmer, aber auf jeden Fall ohne Keller und ohne Garten. Am besten alles ebenerdig mit hellrosa Fassade.

Daniela Katzenberger würde auch selbst bauen (lassen), wenn es ihr Traumhäuschen nicht schon fertig gibt. Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken. Die Katze ist nämlich eigentlich ein Sparfuchs und will für ihr Haus nur 150.000 Euro ausgeben. Ein Witz - wie ihr Papa Peter versichert. Sie müsse bei ihren Ansprüchen mindestens das Doppelte rechnen.

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So einfach, wie sich die Katze die Sache mit dem Haus gedacht hat, ist es also nicht. Dann schaut sich die 26-Jährige lieber doch fertige Häuser an. Vielleicht ist ja etwas Passendes dabei. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Mutter Iris gemacht. Die ist nämlich eine echte Glucke in Bezug auf ihr Töchterlein Daniela. Am liebsten hätte sie sie immer in ihrer Nähe und im Blick, was Daniela so treibt.

Darum fällt Mama Iris auch aus allen Wolken, als sie hört, dass Daniela eine Doppelhaushälfte besichtigen will - 20 Kilometer entfernt! «So schön kann das Haus gar nicht sein, dass es diese riesige Entfernung wieder gutmacht», nörgelt Iris bereits auf der Fahrt zur Besichtigung herum. Ob sich Daniela das gut überlegt hat, ihre Mutter in die Haussuche einzubeziehen?

Denn ginge es nach dem Willen von Mutter Iris, bliebe die Katze ewig in ihrem viel zu kleinen Katzenkörbchen - dafür in Mutternähe. Um das zu erreichen, holt Iris die Angst-Keule raus und erinnert ihre Tochter daran, wie schlimm direkte Nachbarn sind - die sie in einer Doppelhaushälfte ja hätte.

«Es gibt keine netten Nachbarn. Nachbarn sind immer böse. Ich will so Leute nicht bei mir haben.» Auch Daniela erinnert sich mit Schrecken an ihre früheren Nachbarn, die sie und ihre Familie zum Mülltrennen zwingen wollten. Oh ja, Mutter Iris' Strategie scheint aufzugehen. 

Auch wenn der Katze die Doppelhaushälfte im Grunde sehr gut gefällt, entscheidet sie sich doch gegen sie. Zu klein, zu teuer - und leider auch nicht rosa genug. Ihre Suche nach einem passenden Katzenkörbchen geht also weiter. 

Daniela Katzenberger : Die Katze will's wissen

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boi/kls/news.de

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Leserkommentare (7) Jetzt Artikel kommentieren
  • Heiko Klabunde
  • Kommentar 7
  • 16.11.2012 20:49

wenn dein Körpchen zu klein ist dann habe ich für dich ein Gößeres körpchen in Berlin und das wirt dir bestimt gefallen denn es ist sehr sehr groß und ligt am potzdammerplatz in berlin

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  • Germanistica
  • Kommentar 6
  • 15.11.2012 13:58
Antwort auf Kommentar 1

Lieber Ralf, vielleicht könnte die Katze zuerst DIR etwas beibringen und Dir eine "Tüte DEUTSCH" schenken. (Hat mich auch "gehelft" :-)) ) Dann müsstest Du nicht mehr "dardrunder" leiden! Aber wahrscheinlich leidest Du gar nicht!!!!!

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  • Der immer seinen Nickname vergisst
  • Kommentar 5
  • 14.11.2012 15:19

Was mögen Sie an Daniela Katzenberger ist die Frage zum Kommentar. Nach diesem Artikel fallt mir da nur eine Antwort ein : Die Katze will ins Körbchen und ich will gern in die Körbchen der Katze !! ;-)) Kätzische Spontanität hin oder her, manche Dinge bedürfen der Planung und des Nachdenkens...z.B. der Immobilienerwerb. So wirds eine Katastrophe... Honorare hin und her und sie bleibt unter Mutters Fuchtel.

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