«Star Race» bei RTL Wo Z-Promis um ein Nachtlager betteln

RTL jagt sechs Halb-Prominente ohne Geld und Essen 400 Kilometer quer über die Philippinen und hofft auf gute Quoten für sein Star Race. Zu blöd, dass diese Abenteuershow vor allem peinlich für die Promis und sterbenslangweilig für die Zuschauer ist.

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Das Gute gleich mal vorweg: Immerhin dienten diese zweieinhalb Stunden Pseudo-Abenteuershow einem guten Zweck. RTL schickt sechs Z-Promis in Zweierteams ohne Nahrung und mit nur einem Euro pro Tag 400 Kilometer quer über die Philippinen. Das Ganze funktioniert quasi wie eine Schnitzeljagd - nur ohne Schnitzel.

In vier Tagen müssen sich Schlagersänger Nino de Angelo zusammen mit Jimi Blue Ochsenknecht, Jenny Elvers-Elbertzhagen mit Mirja Du Mont und DSDS-Sieger Pietro Lombardi mit seiner Sarah Engels von einem Dorf mitten im Nirgendwo bis zur Hauptstadt Manila durchkämpfen. Zu Fuß gehen und trampen ist erlaubt, ihr Nachtlager müssen sich die Teams selbst suchen. Das Team, welches als erstes ans Ziel kommt, erhält 10.000 Euro, die es einem guten Zweck spendet.

Moderiert wird das Dschungelcamp für Arme von Sängerin und Ex-DSDS-Jurorin Fernanda Brandao. Zugegeben, die Frau ist eine Augenweide. Aber als Moderatorin taugt sie nun wahrlich nicht. Es sei denn, sie gewöhnt sich eine andere Sprachmelodie als jenes barbiehafte Gequietsche an. Ansonsten dürfte sich das mit der Moderatorenkarriere sehr bald erledigt haben.

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Zum Glück hat sie bei Star Race nicht allzu viel zu tun, schließlich geht es ja um die Promi-Teams und darum, was die sich einfallen lassen, um möglichst schnell das Ziel zu erreichen. Raffinessen oder gar Pfiffigkeiten bekamen die Zuschauer jedoch nicht zu sehen. Dafür immer wieder die gleiche Leier: Z-Promis führen sich auf, als ginge es um Leben und Tod, bedrängen Autofahrer, damit die sie ein paar Kilometer mitnehmen. 

Zwischendurch müssen Nino de Angelo, Pietro Lombardi und Co. noch ein panisches Huhn einfangen und einen Sack Reis von A nach B schaffen. Besonders peinlich wird es, als sich die Promis ein Lager für die Nacht suchen sollen. Bei Wildfremden betteln sie um einen Schlafplatz und etwas zu essen. Ohne die grandiose Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einheimischen hätte RTL seine Show gleich wieder vergessen können.

Es war fast schon beschämend zu sehen, wie Pietro Lombardi und Sarah Engels mit ihrer Morgendusche den gesamten Wasservorrat der Dorfbewohner aufbrauchen, die ihnen Obdach boten. Ein schwacher Trost: Die beiden waren sicher nicht die ersten ignoranten Europäer, die ihnen begegnet sind. Hoffentlich.

Am Ende schaffen es Nino de Angelo und Jimi Blue Ochsenknecht als erste ins Ziel, knapp gefolgt von Jenny Elvers-Elbertzhagen und Mirja Du Mont. Schade, Team Blond hat den Sieg haarscharf verfehlt. Aber dafür war Jenny Elvers-Elbertzhagen immer perfekt geschminkt. 

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kls/boi/news.de

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Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • sonia
  • Kommentar 2
  • 28.08.2012 17:37

nict noch mal es war ja schlimm

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  • curiousman
  • Kommentar 1
  • 28.08.2012 12:32

Angenommen wir drehen das ganze um; Z-promis aus den Philippinen würden so einen Scwachsinn veranstalten, würden sie hierzulande auch diese Gastfreundschaft geniessen, wie Schlafmöglichkeiten und gemeinsamen Essen?

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