Harald Glööckler Der Checker bringt Prinz Pompöös auf die Palme

Harald Glööckler
Glamour, Stil und Botox
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Da staunt Modezar Harald Glööckler nicht schlecht, als plötzlich der Checker, Thomas Karaoglan, vor seiner Tür steht und bei ihm ein Praktikum machen will. Der Checker will eine eigene Schmucklinie kreieren, sucht Rat beim Prince of Fashion - und macht ihn damit wahnsinnig. 

Aus seiner Zeit als Juror bei der RTL-Tanzshow Let's Dance kennt Harald Glööckler den Checker, alias Thomas Karaoglan, noch allzu gut. Damals, 2011, lobte der Prince of Pompöös die Anstrengungen des jungen Mannes auf der Tanzfläche, nun sitzt der 19-Jährige bei ihm auf dem Sofa und will sein Praktikant werden.

Wie bitte? Harald Glööckler traut seinen Ohren kaum. Checker will lernen, wie man Stil entwickelt, ja sogar, wie man Schmuck entwirft. Warum, um Himmels Willen? Dafür hat Thomas Karaoglan ein sehr einleuchtende Erklärung: «Der Checker ist mittlerweile eine Marke geworden, Alter! Darum will ich auch meinen eigenen Schmuck rausbringen. Aber dazu brauche ich jemanden, der mir so richtig in den Arsch tritt und zeigt, wie das geht.»

Mit diesem Wunsch ist Checker bei Harald Glööckler genau an der richtigen Adresse. Der Modezar lässt sich von seinen Vatergefühlen überwältigen und willigt ein, den Checker als Praktikant für zwei Tage in die Welt der harten Arbeit einzuführen. Aber droht: «Du musst spuren, sonst fliegt du raus!»

Arschbacken als Markenzeichen?

Der Checker fragt sich zwar, was «spuren» sein soll, ist aber gleich Feuer und Flamme und will sofort mit Schmucksteinchen spielen. Eine tolle Idee für sein zukünftiges Markenzeichen - so 'was wie die Krone beim Glööckler - hat er auch schon: «Was hältst du von Arschbacken? Geil, oder!»

Nein, der Prinz of Fashion ist davon wenig angetan. «Also, Kindergarten brauche ich hier nicht. Sonst hätte ich mir Kinder angeschafft.» Trotzdem kommt er dann mit einer richtig guten Idee für den Checker um die Ecke: Stinkefinger. Mit Strass-Steinen besetzt. Wahlweise als Männer- oder Frauenhand. So sieht ein Markenzeichen mit Stil aus, Herr Checker!

«Das sind Ideen, die richtig viel Geld wert sind. Eigentlich dürfte ich dir das alles gar nicht sagen.» Natürlich ist es mal wieder Harald Glööckler selbst, der die Glööckler'schen Ideen am tollsten findet. Aber auch der Checker findet die Sache mit dem Stinkefinger super. Nun heißt es, ran an den Malblock und die Buntstifte.

Glööckler, ganz strenger Lehrer, will bis zum nächsten Morgen Resultate vom Checker-Praktikant sehen. Erste Entwürfe. Eine Schmuckdesignerin soll ihm helfen. Die Arme, muss dem Checker nun erklären, was richtige Arbeit ist. Der findet malen zwar ganz nett, Pause machen aber noch viel netter. Als Harald Glööckler zwischendurch mal reinschaut und der Checker gerade ein Mittagsschläfchen mit dem Kopf auf dem Schreibtisch hält, wird's ungemütlich: «Ich will Leistung sehen. Zeig mir, was du bisher geschafft hast!»

Am Ende des zweitägigen Praktikums muss Thomas Karaoglan zugeben: «Also, ich hatte mir das alles leichter vorgestellt. Eigentlich heißt es ja, beim Checker zieht keiner den Stecker. Aber Herr Glööckler hat es geschafft.»


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kls/boi/news.de

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Sabine Müller
  • Kommentar 1
  • 19.08.2012 14:34

Der Checker bei Harald Glööckler Diskutieren Sie mit!

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