Harald Glööckler Vorsicht vor den Launen des Fashion-Diktators!

Harald Glööckler ist die Diva unter den Modedesignern. Die Hotelsuite für 2800 Euro pro Nacht ist gerade gut genug, doch wehe der Herr hat schlechte Laune: Dann wird aus der Diva Glööckler ganz schnell Glööckler, der Diktator. Rette sich, wer kann!

Harald Glööckler: Glamour, Stil und Botox

Dass Harald Glööckler kein einfacher Chef ist, sondern einer, der seine Angestellten ohne Gnade herumscheucht, ist nicht sonderlich überraschend. Wer viel will und viel gibt, kann auch von seinem Umfeld viel verlangen. Rüffel, weil Aufträge nicht zur Glööckler'schen Zufriedenheit ausgeführt wurden, sind normaler Alltag - wenn man ein Angestellter des Hofes Glööckler ist.

Doch an manchen Tagen haben die Menschen, die für Harald Glööckler arbeiten, nicht mal den Hauch einer Chance, etwas richtig zu machen. Das sind die Tage, an denen der Modedesigner mit schlechter Laune aufwacht. Wenn ihn dann auch noch sein Lebensgefährte und Manager Dieter Schroth bei der morgendlichen Prozedur stört und auf die knappe Zeit verweist, folgt die verbale Watschn ohne Umschweife: «Schminken ist eine hochkreative Geschichte! Da kann jederzeit etwas schiefgehen. Es kann nicht sein, dass mich der Schroth derart zu einem Termin peitscht.»

Promi-Waisenkinder: Plötzlich ohne Mum oder Dad

Herr Schroth tut gut daran keine Widerworte zu geben, denn das sollte man im Glööckler'schen Umfeld als erstes lernen: Wer Widerworte gibt, bekommt im besten Fall Schmollen zurück. Ist das kindisch? Nein, das ist dem Verhalten einer Diva höchst angemessen. Wer nicht spurt, wie es der Designer gern hätte, hat völlig zu recht nichts zu lachen.

Bestes Beispiel eines Glööcklerschen Opfers ist der bedauernswerte Fotograf, der für Harald Glööckler dessen exklusive Glitzer-Tapeten ins rechte Licht setzen soll. In aller Herrgottsfrühe wurde bereits ein pompööses Set aufgebaut und die Models aufwendig ausstaffiert. Doch als der Meister selbst am Set erscheint, bricht der Fashion-Diktator aus ihm hervor: «Ich finde das alles ganz arg billig! Diesen Billigscheiß würde ich mir nie ins Wohnzimmer stellen! Ändern Sie das!» Alles muss anders. Sofort. Dass der Umbau, so wie Glööckler ihn haben will, gut zwei Stunden Schwerstarbeit bedeutet, ist ihm völlig egal. Glööckler weiß eben, was er will. Und seine Angestellten haben wahrlich Glück, dass echte Sklaventreiberei heutzutage verboten ist.

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kls/boi/news.de

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Leserkommentare (22) Jetzt Artikel kommentieren
  • doc Evil
  • Kommentar 22
  • 09.08.2012 01:08

Ich hab keine Lust mehr. All diese Studienräte, Blockwarte und geistigen Tiefflieger gehen mir auf den Sack. Keine Ahnung, aber Lapaloma pfeifen, ohne Zähne. Ihr kennt HG nur aus dem Glitzer-TV. Seht euch mal eine Verkaufssendung an. Googelt ihn. Ihr werdet dann vielleicht eure Meinung ändern.

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  • Doc Evil
  • Kommentar 21
  • 09.08.2012 00:57
Antwort auf Kommentar 10

Richtig so. Rübe ab, Arbeitslager. Scheiß auf seine Steuer, scheiß auf die Arbeitsplätze. Ideologie ist alles und die Partei hat immer Recht, du Vollpfosten

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  • Doc Evil
  • Kommentar 20
  • 09.08.2012 00:47
Antwort auf Kommentar 19

Dieser "Freak" hat mit Sicherheit mehr geschaffen, und wird das auch in Zukunft tun, wie Sie. Jeder verkauft SICH, ob im Anzug, Uniform oder Pompöös. Das ist der einzige Weg zum Erfolg. Man muss nur dahinterstehen. Wer das nicht begreift, ist auf dem Weg zu Hartz4. Es gibt viele Chefs, die dem "Normalen" als Wildsau erscheinen. Aber nur mit Schmusekurs bekommt man keine Firma ans Laufen. Ich habe HG vor einigen Tagen beim Verkaufen gesehen. Da war nichts mit Firlefanz, da war knallhartes und sehr erfolgreiches Verkaufn angesagt. Chapeau HG.

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