Harald Glööckler Sein haarsträubender Frisuren-Wahnsinn

Harald Glööckler
Glamour, Stil und Botox

Tobias RüsterVon news.de-Redakteur
Wenn die Haarfarbe nach «Katzenpisse» stinkt und der Friseurmeister Schläge angedroht bekommt, kann das nur eines bedeuten: Harald Glööckler hat einen seiner berüchtigten «Bad-Hair-Days».

Mode-Zar und Designer-Litfaßsäule Harald Glööckler bezeichnet sich bekanntermaßen selbst gern als «Prince of Fashion». Eine andere Bezeichnung wäre dabei durchaus auch passend: «Prince of Haar-Wahnsinn». Der Grund: Jeder Tag beginnt für den Modeschöpfer mit intensiver Haarpflege.

Wenn das nichts bringt und Herr Glööckler nach eigener Aussage wieder einmal einen «katastrophalen Bad-Hair-Day» hat, hilft nur noch eines: ein Besuch bei seinem Stammfriseur Ayhan. Der verhüllt für einen seiner besten Kunden sogar die Fensterscheibe seines Ladens. Die Privatsphäre will schließlich gewahrt bleiben.

Und so ein bisschen leidet man schon mit. Natürlich nicht mit Herrn Glööcker. Dafür umso mehr mit dem armen Friseurmeister, der sich bei diesem Besuch um die neuen Extensions des Haarfetischisten kümmern muss. Zumindest dürfte Ayhan ausreichend entlohnt werden, ein Geizhals ist der Modeschöpfer bekanntlich nicht.

Dafür ist er umso kleinlicher, wenn es um seine falsche Lockenpracht geht. Es stinkt und ziept und Geduld ist wahrlich nicht die beste Eigenschaft des «Prince of Haar-Wahnsinn». Aber der macht aus seiner Situation das Beste und lässt seine Entourage dankenswerter Weise an seinem Leiden im Friseurstuhl teilhaben: «Es ist sehr anstrengend, Harald Glööckler zu sein. Haare rein machen, Haare raus machen.» Um seine These zu untermauern, fährt er zusätzlich noch ganz schwere Geschütze auf: «Es ist sicherlich auch nicht einfach JLo oder Lady Gaga zu sein. Die Stars sehen auch aus wie ein Wolf morgens.»

Promis unterm Messer
Von wegen schön!

Trotzdem nimmt er seine Qualen wie ein ganzer Mann – bei jedem Besuch im Friseursalon. Und die finden öfter statt als man glauben mag. Mindestens 500 Euro gehen bei Herrn Glööckler monatlich für eine perfekte Frisur drauf.

Langweilig wird es dem Haarstylisten mit Herrn Glööckler jedenfalls nicht. Da gibt es schon einmal ein aufmunterndes: «Nicht einschlafen beim Färben, ja?», um die Ohren gehauen und das Färbemittel wird als «Katzenpisse» bezeichnet. Und als die Wunschfrisur auch noch zu scheitern droht, gibt es eine deutliche Ansage: «Wenn du jetzt nochmal zerrst, kriegst' eine geschossen ...»

Gerade einen Tag später das gleiche Problem: Die Haare machen schlapp. Herr Glööckler weilt mittlerweile in Dubai, wo er eine – Achtung! – Kollektion für Kamele eines Scheichs entwerfen soll. Doch das Wetter im Wüstenstaat macht der Frisur Ärger. «Es ist zu warm und zu feucht, die Haare fallen zusammen», wie der Modeschöpfer bekennt. Da hilft kein Drei Wetter Taft, nur eines: Ab zum hoteleigenen Friseur – und der Glööcklersche Haar-Wahnsinn beginnt von vorn. Tag für Tag. Egal ob Berlin, Dubai oder Bora Bora.

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kls/news.de

Leserkommentare (13) Jetzt Artikel kommentieren
  • werneryx
  • Kommentar 13
  • 13.07.2012 23:00

Die Katzenberger iss ne Frau, iss auch bissel schön u. bissel schlau. Doch iss` nuu der Glööckler ne Frau oder iss`es ää Mann, ja das iss` forleischt ooch for so manschen aus der Sparte ssäär inderessand.

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  • wernerxy
  • Kommentar 12
  • 13.07.2012 22:51

Natürlich die Katzenberger, doch der, der ist doch wahrhaftig ein einmaliges Original-sowas gibts kein zweites Mal-iss einfach in seiner Welt der absolute Hingucker.hoch drei.

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  • gemd
  • Kommentar 11
  • 12.07.2012 09:54

Unbedingt alles lesen - es handelt sich hier um lebenswichtige Daten.

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