«Auf Brautschau im Ausland» Bedient Euch, Männer! Die Frauen sind gratis!

«Brautschau im Ausland»
Potent um die Welt
Bernd lebt mit seinen beiden Ziegen, Hühnern, Enten und Kaninchen auf einem Bauernhaus in Thüringen. Der Hobby-Reiter wünscht sich Unterstützung bei der täglich anfallenden Arbeit. (Foto) Zur Fotostrecke

Tobias RüsterVon news.de-Redakteur
Bei Auf Brautschau im Ausland gibt es Frauen wie am Fließband, und der gemeine deutsche Junggeselle muss sich nur ein ihm genehmes Exemplar aussuchen. Aber: Woher kommen die zahlreichen Anwärterinnen eigentlich?

Das Schlaraffenland ist wahrlich nichts gegen das, was die liebestollen - oder sollte man sagen: liebeshungrigen - Junggesellen bei Auf Brautschau im Ausland geboten bekommen. Gut, ihnen schweben keine gebratenen Hühnchen an der Nase vorbei, obwohl sie da wahrscheinlich äußerst beherzt zugreifen würden. Dafür wird ihnen aber eine Frau nach den anderen präsentiert, die sie dann zu einem, nun ja, sagen wir einmal Rendezvous einladen dürfen. Bei Sat.1 herrscht da das Prinzip: «Einfach zugreifen, Männer! Es gibt das, was das Herz begehrt.» Oder der Geldbeutel zulässt, möchte man ergänzen.

Besonders die beiden «Südostasien-Experten» Andreas und Sascha müssen sich beinahe so vorkommen, wie zwei kleine Jungs im Süßigkeitenladen, die ihr ganzes Taschengeld mit einem Mal ausgeben dürfen, weil ihre Mama es ihnen erlaubt hat. Aber woher stammen die zahlreichen Bekanntschaften, die die beiden Schwergewichte da täglich umgarnen überhaupt? Darüber informiert Auf Brautschau im Ausland nicht. Mehr als kryptische Hinweise, es handele sich um eine Internetbekanntschaft oder man habe sich im Chat kennengelernt, gibt es nicht. Es ist vielleicht auch besser, Moderatorin Claudia Bischoff behält dieses Geheimnis für sich. Das Internet ist ja bekanntermaßen groß und weit. Und manchmal auch schmutzig.

Wenn es die Frauen jedoch nicht à la carte gibt, hilft der altbekannte Doku-Soap-Zufall auch bei Sat.1 bestens aus. Harry zum Beispiel, der in Sankt Petersburg auf Frauenjagd ist, sich selbst für einen brauchbaren Charmeur hält, irgendwie jedoch viel mehr an einen schleimigen Gebrauchtwagenhändler erinnert, trifft in der Millionenmetropole auf völlig leerer Straße eine Frau, die ihm zusagt. Und natürlich, wer hätte es nicht schon geahnt, die Dame ist der deutschen Sprache mächtig, hat anscheinend nur auf genau diese Zufallsbekanntschaft gewartet und lässt sich dann auch noch, ganz spontan, auf einen Kaffee einladen.

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Ein ähnliches Händchen für langbeinige Blondinen scheint Ersatz-Cowboy Bernd zu haben. Er will in Bratislava die Richtige finden und trifft diese just in einem schicken Café, wo der sparsame Thüringer sonst doch seine belegten Brote auf der Parkbank isst. Die Dame, die auf den Namen Renata hört, ist ausgerechnet in dem Laden als Bedienung angestellt, in dem Bernd das erste Mal freiwillig Geld ausgibt. Ein unglaublicher Zufall.

Da fragt man sich doch, warum diese potenten und vom Glück geküssten Junggesellen ins Ausland flüchten müssen, um eine Frau zu finden? Bei dieser gehäuften Ansammlung von schicksalhaften Begegnungen könnten sie locker einen Harem eröffnen. Vielleicht sponsert ja Sat.1 auch die eine oder andere Dame. Es scheint ja genug Freiwillige gegeben zu haben. Gratis versteht sich.

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ham/news.de

Leserkommentare (9) Jetzt Artikel kommentieren
  • Werneryx
  • Kommentar 9
  • 03.07.2012 17:32

Manche haben eben das Verlangen nach der fremden Haut. doaa koannst nix mache, deppern iss`oah äh, na ja koannst hoalt nix moache.

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  • Reifan
  • Kommentar 8
  • 02.07.2012 23:46

"Es ist schon interessant was einige Männer hier schreiben. Die Würde der Frauen und die Emanzipazion dieser, die hat den deut-schen Mann arg gebeutelt, so sehr, das diese nicht normgerechten Männer, die nicht dem Bodyindex entsprechen und über 50 Lenze im Alter zählen. ihr Lebensglück im Ausland suchen wollen, oder glau-ben zu müssen. Eine Armutsbezeugung an deutsche Frauen, oder?"

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  • Eaglesword
  • Kommentar 7
  • 02.07.2012 18:58
Antwort auf Kommentar 5

bestätigt, Waldschraat!

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