TV-Kracher bei RTL Thomas Gottschalk wird «Supertalent»-Juror

Thomas Gottschalk wechselt völlig überraschend zu Privatsender RTL. Angedacht ist ein Einsatz Gottschalks als Juror in der Castingshow Das Supertalent an der Seite von Pop-Titan Dieter Bohlen.

«Das Supertalent»: Der unglaubliche RTL-Zirkus
zurück Weiter Supertalent (Foto) Zur Fotostrecke Foto: dpa/Jörg Carstensen

Nach dem Scheitern seiner ARD-Vorabendshow Gottschalk Live wird Moderator Thomas Gottschalk schon bald ein spektakuläres Comeback feiern. Nach Informationen des Medienmagazins DWDL steht der 62-Jährige vor einem Wechsel zum Privatsender RTL. Ein Sprecher des Senders hat die Meldung mittlerweile bestätigt.

Dort könnte er an der Seite von Dieter Bohlen als Juror in der Castingshow Das Supertalent eingesetzt werden, berichtete das Branchenblatt. Der ehemalige Wetten, dass..?-Moderator habe sich bereits mit RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt getroffen, um Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit auszuloten, hieß es.

Thomas Gottschalk: Sprüche von und über ihn

RTL wollte sich zu den Spekulationen zunächst nicht äußern, kündigte aber eine Stellungnahme an. Mit Gottschalk Live war der 62-Jährige zuletzt im ARD-Vorabendprogramm gescheitert. Die von Grundy Light Entertainment produzierte Sendung wurde wegen enttäuschender Quoten vorzeitig eingestellt. Die RTL-Castingshow wird ebenfalls von Grundy verantwortet.

Nach RTL-Angaben werden die bisherigen Jury-Mitglieder Sylvie van der Vaart und Motsi Mabuse in der sechsten Staffel der Talentshow nicht mehr zu sehen sein.

Gottschalk war bereits zwischen 1990 und 1995 für RTL aktiv. Zunächst moderierte er dort eine nach ihm benannte Personality-Show, 1992 ging er mit Gottschalk Late Night auf Sendung. Auch die ARD war trotz des Gottschalk Live-Debakels von einer weiteren Zusammenarbeit mit Gottschalk ausgegangen. Über konkrete Projekte war bislang aber nichts bekannt geworden.

rut/boi/news.de/dapd

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Leserkommentare (6) Jetzt Artikel kommentieren
  • inchier
  • Kommentar 6
  • 25.06.2012 22:50

Oh, mein Gott...schalk....reicht ihm ein Absturz nicht? Da begibt er sich auf unterstes Niveau. Wozu? Geht's denn partout nicht ohne Publicity? Er kann sich doch einen Abtritt in Würde leisten. Manch einer träumt davon, finanziell derart situiert in den Ruhestand zu gehen. Welch ein trauriger Abgang.

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  • Paul Herchenbach
  • Kommentar 5
  • 24.06.2012 10:58

Ich gucke den Bohlen sowieso nie. Damit bleibt mir der Gottschalk gottseidank auch weiterhin erspart.Es ist keine Bildungslücke,wenn man die beiden einfach ignoriert

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  • isabelsunshine
  • Kommentar 4
  • 23.06.2012 19:34

Haha das wird heiter! Zwei ICH BIN DER GRÖßTE- Selbstdarsteller an einem Tisch !No chance!

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