«Let's Dance 2012» Rebecca und der geile Quickie mit Massimo

«Let's Dance 2012»
Wer wird diesmal Dancing Star?

Tobias RüsterVon news.de-Redakteur
Eines kann man dem Let's Dance-Tanzpaar Rebecca Mir und Massimo Sinató nicht vorwerfen: Sie würden nicht für eine gute Show sorgen. Denn egal, ob ein perfekt platzierter Slip oder eine zweideutige Bettszene - sie bleiben das Tuschel-Thema Nummer eins.

Nur noch drei Damen kämpfen bei Let's Dance 2012 um den Titel des diesjährigen RTL-«Dancing-Stars»: Magdalena Brzeska, Rebecca Mir und Stefanie Hertel. Und sie liefern sich in der zehnten Liveshow ein heißes Duell, bei dem lange alles möglich ist. Aber dennoch endet für eine der Kandidatinnen der Weg bei Let's Dance im Halbfinale.

Ex-GNTM-Model Rebecca Mir und ihr Tanzpartner Massimo Sinató bringen zunächst einen Quickstep zu Satellite von Eurovision-Song-Contest-Schnuckelchen Lena Meyer-Landrut auf das Parkett. Und ganz wie Lena in den vergangenen zwei Jahren Grand-Prix-Deutschland verzückte, überzeugen Becky und Massi auch die Jurymitglieder mit ihrem «geilen Quickie», wie Moderatorin Sylvie van der Vaart den Tanz nennt.

Roman Frieling urteilt dementsprechend: «eine ganz spritzige Nummer», was Maite Kelly noch zu präzisieren vermag: «Es war frech, es war sexy. Deine Expression im Gesicht waren on the Top.» Was immer das auch heißen mag, es war offensichtlich positiv gemeint. Motsi Mabuse sieht sogar die «Wiederauferstehung» der Standardtanz-Rebecca. Und auch Ober-Fiesling Joachim Llambi hat offenbar die nicht vorhandenen Brillengläser geputzt: «Das war der beste Standardtanz, den ich von ihnen gesehen habe.»

Nur Heino applaudiert

Stefanie Hertel und Sergiy Plyuta tanzen im Halbfinale von Let's Dance zuerst einen Cha Cha Cha zu Hot N Cold von Katy Perry. Die Juroren lässt die Leistung aber eher kalt, auf heiße Momente muss Stefanie Hertel bei ihrer Bewertung daher verzichten. Zumindest Ehrengast Heino, der im Publikum sitzt und Hertel in der vergangenen Woche wegen ihrer sexy Auftritte scharf angegriffen hatte, applaudiert anständig. Wenn auch mit leicht gequältem Gesichtsausdruck.

«Vom Willen und Go her fand ich es gut, aber Sie haben umgedrehte Paddelfüße. Sie brauchen 30 Sekunden, um in den Quark zu kommen», motzt Roman Frieling die Volksmusikerin an. Auch seine Jurykollegen hätten sich «mehr erwartet», wie es Maite Kelly noch am charmantesten formuliert. Reicht es am Ende für Stefanie Hertel doch nur für die Stange, ganz wie es Kritiker Heino gern hätte?

Maite Kelly
Von der grauen Maus zur Tanzkönigin

Bei Magdalena Brzeska und ihrem Partner Erich Klann, die in der vergangenen Woche das Kunststück vollbrachten und die Höchstpunktzahl von 40 Zählern abräumten, steht zunächst eine Salsa zu Danza Kuduro von Don Omar auf der Tanzkarte. Also auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass war eine finalwürdige Vorstellung, findet Roman Frieling. Das kann Maite Kelly nur bestätigen: «Du gehörst ins Finale.» Und auch Motsi Mabuse hatte ihren Spaß mit Magdalenas Woka-Woka-Hüfte. Joachim Llambi ringt sich zu: «Eine sehr ordentliche Leistung!»

Wer punktet in Runde zwei?

Die zweite Runde läuten Stefanie Hertel und Sergiy Plyuta mit einem äußerst gefühlsbetonten Slowfox zu I Say A Little Prayer von Aretha Franklin ein. «Das war deutlich besser als der Cha Cha Cha», freut sich Joachim Llambi. Auch Jurorin und Vorjahressiegerin Maite Kelly ist von den Socken: «Das war eine deiner besten Performances überhaupt.» Nüchterner sieht es Roman Frieling: «Sie haben schöne weiche Bewegungen getanzt.»

Deutlich mehr Begeisterung schlägt danach Magdalena Brzseka und Erich Klann mit ihrem Wiener Walzer zu When A Man Loves A Woman von Percy Sledge entgegen. Roman Frieling erhebt sich und brüllt ein vielsagendes «Finaaale» durchs Studio. Maite Kelly schließt sich ihrem Jurykollegen an: «Das war noch 'ne Latte höher als letzte Woche. Uns stockte allen hier der Atem.» Und Motsi Mabuse holt den besten Vergleich der ganzen Staffel aus der Tasche: «Das war so exquisit, das war wie Champagner für mich. Schön, schön, schön.» Auch Joachim Llambi zeigt sich über alle Maßen begeistert: «Mir hat die Vorstellung sehr gut gefallen, sie hat alles gehabt, was ein Wiener Walzer haben muss.»

Die perfekte Masche

Den letzten Tanz des Abends liefern Rebecca Mir und Massimo Sinató mit einem heißen Tango zu Santa Maria von Gotan Projekt ab. Sie führen ihre doppeldeutige Masche dabei genauso konsequent weiter, wie sie es in den Wochen zuvor gemacht haben. Gab es bis dato einen entblößten Slip, einen heißen Strip und gut platzierte Gerüchte um eine Affäre zu bestaunen, ist es im Let's Dance-Halbfinale eben nach dem «geilen Quickie» im ersten eine kleine Bettszene beim zweiten Tanz.

Die Juroren erkennen die Showelemente an, vor allem Motsi Mabuse ist aus dem Häuschen: «Ich fand es eine geile Show. Mir hat deine Hingabe gefallen.» Joachim Llambi kritisiert trotzdem: «Wäre schön gewesen, wenn man mal ein paar Fersenschritte gesehen hätte.» Die sind Roman Frieling ganz egal, denn er strahlt: «Ich fand es heute die beste Leistung des Abends. Das hat geknistert.» Und erfreut mit einem langgezogenen «Finaaale» erneut den Saal.

Und offenbar geht das Kalkül der beiden auch auf: Rebecca und Massimo schaffen es ins Let's Dance-Finale in der kommenden Woche. Das schaffen auch Magdalena Brzeska und Partner Erich Klann. Für Volksmusikerin Stefanie Hertel und Sergiy Plyuta ist die Show nach der zehnten Ausgabe zu Ende. Da hat ihr wohl nicht nur Heino die nötigen Anrufe verweigert. Oder es setzt sich eben doch das altbekannte Motto «Sex Sells» durch? Ob Rebecca und Massimo das aber auch für einen Sieg im Finale reicht, darf bezweifelt werden.

kru/news.de

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