«The Voice of Germany» «Regengott» Percival macht Xavier fassungslos

The Voice Of Germany (Foto)
Pamela Falcon singt gegen Percival, der letztlich das Rennen macht. Bild: Pro7

Von news.de-Redakteur Konrad Rüdiger
Große Gefühle in der nettesten Castingshow der Fernsehgeschichte: Bei The Voice Of Germany hagelt es Komplimente, aber letztlich ist es trotz aller Kuschelmomente doch eine knallharte Auslese unter Halbprofis. So lief die erste Battleshow.

TV-Quoten

Nahkampf als neues Element im deutschen Castingshowdschungel: Bei The Voice wird vier Sendungen lang im Zwei- beziehungsweise Dreikampf gegeneinander gesungen. In der ersten Battle-Show fliegen die ersten Kandidaten, die sich in den Blind Auditions weitergesungen hatten, hochkant raus. Dabei mussten die Juroren jeweils Sänger aus ihren eigenen Teams gegeneinander antreten lassen. Nur je sechs von 16 Kandidaten aus den vier Teams werden es in die Liveshows schaffen. Die ersten Entscheidungen:

1. Battle Ramona Nerra vs. Butch Williams

Der sexieste Opa der Welt gegen die Powerfrau aus Rumänien. Der Klassiker Ain't No Mountain High Enough bringt die Juroren und Mentoren The BossHoss fast zur Verzweiflung. Denn beide Sänger überbieten sich fast gegenseitig. Das Urteil: Mehr Entwicklungspotenzial sehen sie bei Ramona. Das Aus für den charismatischen sechsfachen Vater Butch.

«The Voice of Germany 2011»
Echte Talente und blinde Juroren

2. Battle Kim Sanders vs. Alicia Emmi Berg

Mentorin Nena steht vor der ersten schwierigen Entscheidung der neuen Castingshow. Sie entscheidet sich nach Only Girl (In The World) für Kim Sanders. Ihr Jurykollege Rea Garvey war da gänzlich anderer Meinung. Er hat allerdings auch leicht reden.

3. Battle Rüdiger Skoczowsky vs. Giovanni Costello

Vorteil für den Oldie: What A Wonderful World von Louis Armstrong kommt der Reibeisenstimme von Giovanni eher entgegen. Etwas schwerer hat es da Rüdiger, der es eher mit den höheren Tönen hat. Xavier Naidoo haut die Zweierperformance regelrecht vom Stuhl. «Rüdiger, du bist der beste Sänger des Universums, ich will mit Dir weitermachen», so das abschließende Votum von Naidoo.

4. Battle Ole vs. Benni Mc Millan vs. Andy Hermes

Valerie in der Version von Bruno Mars soll es sein. Zwei aus drei lautet ausnahmsweise die Marschroute, da The BossHoss nur 15 statt 16 Kandidaten im Team haben. In einem eher unspektakulären Triell gibt es einen Verlierer: Andy Hermes. Ole und Benni sind weiter Teil des The-BossHoss-Teams.

5. Battle Michael Schulte vs. Vicky und Laura Maas

Und noch ein flotter Dreier: Mentor Rea Garvey lässt den Youtube-Star gegen das einzige Duo der Show antreten. Falling Slowly heißt der Titel. Die Hoffnungen müssen Vicky und Laura fahren lassen. Michael ist ganz knapp für die Liveshows im neuen Jahr qualifiziert.

6. Battle Sharron Levy vs. Katja Georgas Spanos

Zwei Powerfrauen im Duell. Dazu gehören Stutenbissigkeit und nur schlecht übertünchte Rivalität beim Bob-Marley-Cover. Sharron mit Gitarre, Katja nur mit Röhre. Mentorin Nena ist in der Bredouille. «Ich habe ein klares Signal. Ich gehe mit Sharron», so die vielleicht verwirrteste Altrockpopröhre der Republik.

7. Battle Pamela Falcon vs. Percival

Purple Rain von Prince ist das Lied der Wahl. Der ehemalige Background-Sänger gegen die sehr erfahrene Superstimme. Ein Duell der Giganten. Und dann kennen sie sich auch schon seit zehn Jahren von verschiedenen Engagements. Spannung pur.

«Ich hab Angst», stammelt Xavier Naidoo nach der eindrücklichen Nummer: «Unfassbar, ihr seid unglaublich!» Seine und Nenas Wahl würde auf Pamela fallen. Doch entscheiden muss Rea. Und der weiß nicht so recht, was er sagen soll. Letztlich ist es eine hauchdünne Angelegenheit: «Mein lieber Rea», drängelt Moderator Stefan Göbbe. «Mein lieber Gott», antwortet Rea. Percival setzt sich durch.

Mit der superfreundlichsten Castingshow Deutschlands geht es am Freitagabend gleich weiter, dann beim Schwestersender Sat.1.

cvd/news.de

Leserkommentare (4) Jetzt Artikel kommentieren
  • Francis
  • Kommentar 4
  • 17.12.2011 11:23
Antwort auf Kommentar 2

Wenn für dich 53 alte ist also das heisst das du mit 20 schone eine Antiquität model bis. Alt ist wie du dich fühlst nicht deine Alter. Das ist gut dass die älter Personen kannst lös lassen für die jungend aber wer hat die Erfahrungen und von wo lehnt am beste, wenn du öhrst was die alte zeigt, oder verzählte. Ohne diese älter Personen, wurde du fast nicht wissen, und wenn deine wissen das ist denn bist du alt.

Kommentar melden
  • Ihringer Michael
  • Kommentar 3
  • 16.12.2011 23:14

Also ich echt mal eine gescheites und ehrliches Musikcasting. Aber weit gefehlt noch dümmer und auffälliger geht's ja nicht. Also wenn ich 16 gute sänger/ innen hätten und würde als Coach gerne gewinnen wollen, dann würde ich in den battles nicht die besten aus meinem Team gegeneinander antreten lassen und mich somit schwächen, außer es oll nicht so auffallen dass bestimmte rausfliegen müssen. Aber blöd sind wir ja auch nicht nicht die besten hat man trotzdem rausgehört und meistens sind auch die besten geflogen. Dann lieber Bohlen bei dem weiß man von vorne rein dass man verarscht wird.

Kommentar melden
  • Wolff Magdalena
  • Kommentar 2
  • 16.12.2011 20:15

Alle "Alten" wurden schon bei der ersten Battle entsorgt !!!! Hier geht es doch auch nur darum, im Endeffekt ein "Produkt" zu haben, dass man musiktechnisch vermarkten kann. Sänger/innen - und seinen sie noch so überragend wie Pamela Falcon (53) - haben karrieremäßig ja schon ihre beste Zeit hinter sich und passen nicht zur jungen Zielgruppe. Auffälliger ging es nicht - alle Alten raus ! Die Blind-Auditions sind deshalb eine Farce.....

Kommentar melden
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig