Satirischer Rückblick Bitte Nuhr das Wichtigste

Na das kann ja heiter werden: Dieter Nuhr erklärt das Jahr aus Satiriker-Sicht. Die Krise in der FDP,  Karl-Theodor zu Guttenberg und die abgeschriebene Doktorarbeit oder die Pleitewelle in Europa: So sieht es aus - 2011 in Nuhr 60 Minuten.

Dieter Nuhr (Foto)
Dieter Nuhhr präsentiert seinen satirischen Jahresrückblick erstmals in der ARD. Bild: ARD

Auf eines können sich die Zuschauer schon mal einstellen: Der Jahresrückblick von Dieter Nuhr wird weder beschönigend noch vor Pathos triefen. Mit Nuhr wird's bissig, analytisch und richtig witzig. In diesem Jahr gibt es allerdings ein Novum: Erstmals wird Nuhr seine Rückschau im ersten deutschen Fernsehen präsentieren.

In den zurückliegenen Jahren war er für das ZDF im Einsatz - immer sehr erfolgreich. Der Kabarettist hat dem Sender stets gute Einschaltquoten bescherrt und holte selbst das junge Publikum vor die Fernsehbildschirme.

In der ARD muss sich Nuhr allerdings mit einem schwierigen Sendeplatz abmühen: Nuhr 2011 - Der Jahresrückblick läuft am heutigen Samstagabend um 22.15 Uhr und damit in etwa auf jenem Platz, auf dem sich in den zurückliegenden Wochen bereits Inas Nacht schwer tat.

Comedy und Kabarett: Deutschlands größte Witzbolde

Es ist übrigens nicht der erste Senderwechsel, den Dieter Nuhr mit seinem inzwischen schon traditionellen Jahresrückblick vollzieht. Vor seinem Engagement beim ZDF, das im Jahr 2006 begann, war er mit seiner Show in Sat.1 zu sehen. Seit Januar 2011 moderiert Nuhr als Nachfolger von Kabarettist Mathias Richling den Satire Gipfel im Ersten.

Seit 1994 ist Dieter Nuhr mit seinen Soloprogrammen unterwegs. Für die erhielt er zahlreiche Preise. Nuhr ist bis heute der einzige Preisträger, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett als auch den Deutschen Comedypreis erhielt.

Seit 2006 präsentierte er am Ende jedes Jahres einen komischen Jahresrückblick im ZDF. Außerdem moderiert er seit 2008 den Deutschen Comedypreis. Sein Ausspruch: «Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten», ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden.

Satirischer Jahresrückblick mit Dieter Nuhr: Samstag, 17. Dezember 2011, 22.15 Uhr, ARD

boi/roj/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Guten Rutsch 2012
  • Kommentar 1
  • 31.12.2011 12:00

Nahverkehr ! Im Herzen immer Rheinländer geblieben . Einer der besseren Comeadians in Deutschland -kein Kabarettist - leider- arbeitet er sich jedoch - wort -und stimmungsgewandt an den üblichen Oberfächen ab . Also eher die gelb-grüne Fraktion mit leichter Tendenz zur Morgenröte im zarten Nuhrschen Frühling. Machet jutt !

Kommentar melden
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig