«The Voice» Das haben die Macher nicht gezeigt

Nena (Foto)
Nena und ihre The Voice-Kollegen haben aus 150 Stimmen ihre Favoriten gewählt. Doch die Zuschauer haben längst nicht alles zu sehen bekommen. Bild: news.de-screenshot (Sat.1)

Ina BongartzVon news.de-Redakteurin
Waren das alle? Die letzte Blind Audition bei The Voice of Germany ist gelaufen, aber die Zuschauer haben viel weniger als die angekündigten 150 besten Stimmen Deutschlands gehört. Stimmt, sagen die Macher und erklären das so:

Wie? Das war's schon mit den Blind Auditions bei The Voice of Germany? Hätten das nicht mehr sein müssen? So mancher Zuschauer der neuen Castingshow mit Nena und Xavier Naidoo wird sich fragen: Es sollten doch ursprünglich die 150 besten Stimmen bei den Blind Auditions auftreten? So war es in den Ankündigungen und den Castingaufrufen zu The Voice zu hören und lesen.

Für insgesamt vier Shows im August konnten Fans Tickets kaufen. Aus diesen wurde das Material für die sechs Blind Auditions zusammengestellt, die in den vergangenen drei Wochen bei Pro7 und Sat.1 gesendet worden sind. Doch zu sehen waren in diesen sechs TV-Shows nicht einmal 100 Auftritte. 64 Kandidaten haben es in die zweite Runde geschafft, für etwas mehr als ein Dutzend hat keiner der Coaches den roten Buzzer gedrückt. Aber was ist mit den restlichen mehr als  50 Kandidaten passiert?

«The Voice of Germany 2011»
Echte Talente und blinde Juroren
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Auf Anfrage von news.de erklärt ProSieben-Sprecher Frank Wolkenhauer die Sache so: «Alle 150 Talente, die zu den Blind Auditions eingeladen wurden, haben vor den Coaches gesungen. Aber jeden Auftritt zu zeigen, würde den Rahmen der sechs TV-Sendungen sprengen. Doch alle Talente, die gebuzzert wurden und es in die Teams der Coaches geschafft haben, werden auch gezeigt.»

ProSieben Sat.1 verfährt also auch in diesem Punkt anders als sein Konkurrent RTL bei der jüngsten Staffel von Deutschland sucht den Superstar: Da gab es am Ende der Castings einen Recall-Massen-Rauswurf, der auch gesendet wurde. Bei The Voice entschieden die Macher anders. Sie wählten für die sechs mal zwei Stunden Blind Auditions die Auftritte aus, die ihrer Meinung nach am besten in den Kosmos des neuen Castingformates passen.

The Voice
Mutige Macher
Video: news.de/YouTube

Ab kommenden Donnerstag tritt bei The Voice of Germany Phase zwei in Kraft: Die Battles. Das heißt, die Kandidaten müssen innerhalb ihrer Teams Gesangsduelle eins gegen eins bestehen. Die Coaches entscheiden, wer als Sieger aus dem jeweilgen Zweierkampf hervorgeht.

The Voice of Germany. 1. Battleshow: Donnerstag, 15. Dezember 2011, 20.15 Uhr Pro7

cvd/news.de

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Lisa Bogner
  • Kommentar 2
  • 04.11.2012 18:42

Ich finde das ganz in Ordnung so, das passt zum Konzept der Show. Ich sehe The Voice of Germany wahnsinnig gerne!

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  • Birgitkubala
  • Kommentar 1
  • 11.12.2011 21:23

Da die anderen Casting Formate sich einen Jux daraus machen, vor allem die blamablen und peinlichen Auftritt ausführlich zu zeigen und damit die nicht so begabten Sänger vor aller Welt bloß stellen, finde ich The Voice seriöser und angenehmer - in was für einer Welt leben wir denn, wenn unsere einzige Freude die Schadenfreude ist ?

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