«X Factor» Sarah Connor drückt sich vor der Party

sarah Connor (Foto)
Sarah Connor schlich sich nach dem X-Factor-Finale aus dem Coloneum. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Ines Weißbach, Köln
Nach der Show ist vor der Aftershow: Während X-Factor-Gewinner David Pfeffer in dutzende Mikrofone spricht, vergnügen sich die C-Promis und ausgeschiedene Kandidaten bereits auf der X-Factor-Aftershowparty. News.de war dabei.

Anfangs sind die Gäste der X-Factor-Aftershowparty beim Hände-nach-oben-Reißen und Tanzen noch zögerlich. So zögerlich, dass Rapper und Jurymitglied Das Bo zu mehr Alkohol rät. Er selbst steht in übergroßer Hip-Hop-Anzughose mit einem Mikrofon hinterm DJ-Pult und versucht das Gemisch aus Kandidaten, deren Freunden und Familien, C-Prominenten, Fernsehmitarbeitern, Zuschauern und Pressevertretern anzuheizen. In großer Rapper-Pose schwingt er eine Champagner-Flasche in der Hand.

Von X-Factor-Gewinner David Pfeffer hingegen keine Spur. Er muss im Pressebereich ein Interview nach dem anderen oder in viele Mikrofone gleichzeitig geben. Bei seinem Mentor ist der Champagner noch fest verkorkt, Till Brönner gibt sich trotz seines zweiten Gewinns einer X-Factor-Staffel bescheiden. «Das ist vielleicht rechnerisch richtig, aber das hätte man nicht packen können, wenn es nicht ein Talent wie David Pfeffer gebe», sagt er im Gespräch mit news.de. Der 29-Jährige habe es geschafft, in den Liveshows immer konstante Leistungen zu bringen und Emotionen zu zeigen, deshalb habe er den Sieg verdient. «Emotionen sind in der Musik das Wichtigste», weiß der Profi-Trompeter. Von Vorjahressiegerin Edita Abdieski hat Brönner gerade eine SMS mit Glückwünschen bekommen, sie und ihre Gegnerinnen Big Soul werden sich später auf der Party tummeln. Im Gegensatz zu den internationalen Showgästen Melanie C., Michael Bublé und Kelly Rowland. Sarah Connor schleicht sich ebenfalls mit Töchterchen Delphine Malou aus dem Coloneum.

«X Factor»
Kandidaten, Tränen und Weltstars

Jedoch nicht ohne vorher zu beteuern, dass sie David den Sieg gönnt, auch wenn ihre Schützlinge Nica und Joe nur auf dem dritten Platz gelandet sind und sie nach dieser Publikumsentscheidung Tränchen verdrückte. «Klar war ich enttäuscht. Wir waren so nah dran, dann wird der Ehrgeiz geweckt, zu gewinnen.» Dennoch prophezeit sie allen drei Finalisten «eine außergewöhnliche Karriere». Das Album von Nica und Joe ist schließlich schon produziert und steht ab 16. Dezember in den Läden.

Das Bo geht wieder ins Musikstudio

Von Enttäuschung keine Spur bei Raffaela Wais' Mentor Das Bo. Er heizt die Partystimmung nach der Show weiter an. Dazu tanzt Natascha Ochsenknecht, im gleichen knalligen Teenageroutfit wie vorher in der Maischberger-Sendung, mit Sohn Jimmy Blue. Ex-No-Angel und Casting-Urgestein Lucy Diakovska schwingt die Hüften und Ex-DSDS-Sternchen Linda Teodosiu möchte auch gesehen werden. Alessandra Pocher unterhält sich mit Kandidat Rufus Martin während ihr Mann Oliver gerade noch für die Vox-Sendung Prominent seine Castingshow-Expertise abgibt. Moderator Jochen Schropp posiert mit Schwiegersohnlächeln und immer noch festgezurrter Fliege gefühlt mit allen Anwesenden für Fotos. Als Andenken ans Finale.

Wesentlich mehr als eine digitales Grinsen nimmt laut Das Bo Raffaela Wais mit nach Hause. «Eigentlich ist sie auch eine Gewinnerin. Ich habe meinen Kandidaten gesagt, sie sollen das genießen und alles lernen, was geht.» Dass die 22-Jährige trotzdem erfolgreich sein wird, davon ist der Mentor überzeugt. «Sie hat eine große Begabung und am meisten Bandbreite gezeigt.» Gegen den starken Pfeffer-Style sei es eben schwer gewesen zu gewinnen.

Obwohl der 35-jährige Hamburger nur positive Reaktionen auf seinen «ersten großen Fernsehjob» bei X Factor bekommen hat - «Für mich ist es eine Bestätigung, dass ich richtig bin, wie ich bin» - will er nun wieder Musik machen. In den nächsten drei Monate wird er sich ins Studio zurückziehen und mit der Hängergang Songs produzieren. «Musik ist Gefühl und ich muss Musik machen, dass ich zufrieden und ausgeglichen bin.»

C-Prominenz
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Scheint so, als sei Das Bo schon wenige Minuten nach der Sendung ziemlich glücklich. Auch wenn er auf der Aftershowparty nur seine Pflicht tut, wie er sagt. «Türlich, Türlich, sicher Dicker» schallt über die wippende Masse, mittlerweile ist die Tanzfläche voller. Und das Publikum auch.

X Factor-Finale verpasst? Hier können Sie die gesamte Show noch einmal anschauen.

boi/news.de

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Publikumsliebling
  • Kommentar 1
  • 07.12.2011 14:43

Der Pfeffer soll doch bleiben wo er wächst. Es sind immer die Teenies, die solche Sendungen schauen und entscheiden. Daher kann das feine Gesangsduo Nica Joe mit dem Hauch von Klassik nicht den Sieg bekommen und auch Raffaela nicht.. Denn Boys mit Schmalz in der Stimme zählen bei den Teenies. Jungs würden sich so was in dem Alter sowieso nie ansehen. Rein strategisch würds daher erst richtig spannend, wenn nur 3 Bubis übrigblieben im Finale. Aber das wäre ja nicht in Sinne des Formats und wird daher so nie vorkommen.

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