«Falling Skies» Invasion der Außerirdischen

Falling Skies (Foto)
Ab dem 21. November zeigt Pro7 die US-Serie Falling Skies in fünf Doppelfolgen. Bild: Pro7

Nach V - Die Besucher bedrohen Aliens erneut die Menschheit: Fast sechs Millionen Zuschauer sahen im Sommer die US-Premiere des Sci-Fi-Spektakels Falling Skies. Jetzt ist Steven Spielbergs Serie im deutschen Free TV zu sehen.

Im Frühsommer wurde in München groß gefeiert: Die in den USA erfolgreiche Science-Fiction-Serie Falling Skies von Großmeister Steven Spielberg hatte endlich Deutschlandpremiere. Ein roter Teppich wurde ausgerollt und Serienstar Noah Wyle, vor allem bekannt als Dr. Carter aus der Klinikserie ER, wurde extra eingeflogen. Alles für den Start der Serie beim eher kleinen Bezahlsender TNT Serie. Der Start im Free-TV, nur ein halbes Jahr später, fällt jetzt deutlich kleiner aus: Nur ein paar Plakate und die obligatorischen Trailer im Pro7-Programm weisen auf den Start heute Abend hin.

Kurz nach dem Ende der Aliens-Reihe V - Die Besucher startet der Privatsender also eine weitere Science-Fiction-Serie am Montagabend - und die geht einen Schritt weiter. Während bei V die Menschen noch versuchen, die Übernahme der Herrschaft durch die Aliens zu verhindern, ist es bei Falling Skies eigentlich schon zu spät: Großstädte wie Boston liegen bereits in Schutt und Asche, sämtliche Militärstützpunkte sind zerstört. Die feindlichen Aliens haben die Welt in ihrer Hand. Geschichtsprofessor Tom Mason (Noah Wyle) hat eine kleine Gruppe von Menschen um sich geschart, die um ihr Überleben und gegen die Aliens kämpft.

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Das ist nicht leicht, denn Mason hat nicht nur Haudegen in seinem Trupp, sondern auch wehrlose Zivilisten wie Kinder und alte Menschen - und schon zu Beginn werden Brüche in der menschlichen Notgemeinschaft sichtbar. Während die Kämpfer ihr Leben riskieren, um Nahrung und Munition zu beschaffen, tragen andere nur wenig zum Überleben bei.

«Das ist der Zwist, den meine Figur mit sich austragen muss», erklärte Wyle zur Deutschlandpremiere im Juni seine Rolle. Die Außerirdischen entführen Masons Sohn Ben und zwingen ihn so zu einer Entscheidung: Entweder er hilft weiter der Gemeinschaft oder er macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach seinem Kind.

Falling Skies trägt eindeutig die Handschrift von Steven Spielberg. Er unterteilt seine Aliens in die spinnenhaften, blitzschnellen und unberechenbaren «Skidders» und die roboterartigen «Mechs». Ihre Form und Animation erinnern stark an frühere Werke wie Jurassic Park (1993) oder das Remake des Sci-Fi-Klassikers Krieg der Welten (2005). Die zehnteilige erste Staffel der Serie, die ProSieben in Doppelfolgen an fünf Montagen hintereinander ausstrahlt, dürfte bei Sci-Fi-Fans und Spielberg-Enthusiasten gut ankommen. Die Story ist zwar nicht gerade neu oder besonders originell, dafür ist sie packend erzählt und aufwendig inszeniert. In den USA ist die zweite Staffel schon fest eingeplant, zur Ausstrahlung im Sommer 2012.

Falling Skies, ab dem 21. November montags, 20.15 Uhr, Pro7

car/news.de/dpa

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