«Harald Schmidt Show» Schmidt wirft Til Schweiger raus

Harald Schmidt (Foto)
Harald Schmidt befördert Til Schweiger nach Draußen. Bild: news.de-screenshot (schmidt.de)

Tobias RüsterVon news.de-Redakteur
Abflug garantiert: Mit sehr deutlichen Worten befördert Entertainer Harald Schmidt Schauspieler Til Schweiger nach einem lustlosen Gespräch hinter die Bühne. Musste Schweiger wirklich zum nächsten Termin oder hatte Dirty Harry keine Lust mehr?

TV-Quoten

Da war Schluss für Mr. Hollywood - Harald Schmidt hatte genug von Til Schweiger und entließ den sichtlich uninspirierten Schauspieler ganz untypisch während der Sendung hinter die Kulissen. Der eigentliche Grund: Schweiger musste zu einer Preisverleihung nach München. Doch wirklich zufrieden wirkten beide nicht mit dem Abgang. Selbst Schweiger stellte fest: «Das war ein Rauswurf.»

Zur Verabschiedung folgte ein lauwarmes: «Schön, dass Du da warst. Du hast mich nicht aussehen lassen, wie die letzte Cola in der Wüste.» Was Schmidt eigentlich sagen wollte, war wohl: «Den Auftritt hättest du dir sparen können.»

Denn auch sonst tröpfelte der Plausch vor sich hin, keine Nachfrage zu Schweigers möglichen Tatort-Engagement im Ersten. Stattdessen gab es quälende Erklärungen zu Schweigers Fitnessprogramm, seinen unbezahlbaren Hollywooderfahrungen und den «unbeschreiblichen» Erfolgen Keinohrhasen, Zweiohrkücken und Kokowääh.

Nervige Deutsche
Ein C-Promi kommt selten allein

Noch mehr Gelegenheit, unliebsame Gäste «zurück in die USA zu schicken», wie Harald Schmidt Herrn Schweiger im Stil von Thomas Gottschalk verabschiedete, hat der Entertainer übrigens ab Januar des kommendes Jahres. Dann darf Dirty Harry gleich dreimal pro Woche zum großen Rundumschlag anheben. Das verkündete er zumindest am Ende der gestrigen Episode. Oder war es nur ein geschickter Sendeplatzpoker?

Bessere Quoten dank drittem Sendeplatz?

In der Verabschiedung fragte er plötzlich schmelmisch, ob seine Late-Night-Show jetzt schon dreimal die Woche läuft – und korrigierte sich umgehend. Das sei ja erst ab Januar so. Dort hat Sat.1 am Donnerstag dann einen Sendeplatz zu vergeben, wenn Johannes B. Kerner sein Magazin zum Jahresende beendet.

Eine offizielle Bestätigung von Sat.1 blieb bislang noch aus, die Quoten der Harald Schmidt Show sind zumindest ausbaufähig. Gestern kam die Show nur auf neun Prozent Marktanteil - immerhin holte die Late-Night-Sendung mehr als eine Million Menschen vor die Geräte. Gemessen wurden durchschnittlich 1,1 Millionen Zuschauer, das ist jedoch längst nicht mehr der Normalfall.

Die aktuelle Folge gibt es an dieser Stelle in ganzer Länge zu sehen.

Bestes Zitat: «Wo war ich denn?» (Til Schweiger ist etwas verwirrt.)

ruk/news.de

Leserkommentare (7) Jetzt Artikel kommentieren
  • AlbertusMagnus
  • Kommentar 7
  • 02.12.2011 14:34
Antwort auf Kommentar 4

Til..jaja der Til Schweiger..angefangen als Komparse in der Lindenstraße..dann das Glück gehabt bekannt zu werden.." Der bewegte Mann"..war aber auch sowas von schön..Joachim Kroel mit reingenommen ,und andere Größen des deutschen Films. Hollywood lässt grüßen...seitdem ist Til " der größte"..aber irgentwann zieht es auch die " Größten" wieder ins überschauliche Deutschland..Man mag sagen was man will..Til ist auch nur einer von vielen Darstellern mit Fehlern, Schwächen und Stärken. Für ihn wäre es langsam angebracht, seine mitunter starke Überheblichkeit loszulassen,um einer von uns zu sein.

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  • MirDochEgal
  • Kommentar 6
  • 20.11.2011 01:38

Nur um folgendes klarzustellen: 1. Das war kein Rausschmiss sondern eine ganz normale Verabschiedung (oder was erwartet man bei einem Late-Night-talk?). 2. Das Gespräch mit Til Schweiger, war nicht sonderlich langweilig, sondern mit einigen brisanten Fragen, wie z.B. der Frage von Harald Schmidt an Till Schweiger, ob das Auftreten seiner Tochter in der Öffentlichkeit Auswirkungen auf diese zeigt und wie Til damit umgehe. 3. Das Tatort-Engagement wurde von Harald Schmidt so überdeutlich angesprochen, nur dass Til Schweiger sich dazu nicht äußern wollte. Wer schreibt denn bei euch die Artikel??

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  • PEDRO
  • Kommentar 5
  • 18.11.2011 19:17

Ein aus- und abgelutscher H. Schmitt versucht mit Zuschauerverarsche die Quote zu retten. Gut, auch er hat Gönner, die ihm die Millionen in den A... schieben. Es ist lange her, dass man sich diese Sendung ansehen konnte. Übrigens, auch ein Pocher hätte man sich sparen können. Dumme Sprüche kann auch ich und ich bin preiswerter. Nun können Sie antworten. Gute Nacht!

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