«Die Geissens» Carmen Geiss allein auf der Insel

Die Geissens (Foto)
Begeistert von Kroatien: Carmen und Robert Geiss. Bild: RTL II

Juliane ZiegengeistVon news.de-Volontärin
Zurück in Monaco und schon wieder auf Achse: Die Geissens kommen nicht zur Ruhe. Kroatische Geschäftsleute laden zur Küstenbegehung ein. Robert nutzt die Gelegenheit und setzt seine Frau auf einer einsamen Insel aus. Doch dort gibt es weder Schuhladen noch Friseur.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Nach ihrer Weltreise, die Die Geissens nach Hongkong, Athen und Dubai führte, ist die Millionärsfamilie wieder im heimischen Monaco angekommen. Dort, wo man sich auf den Friseur noch verlassen und in der Gartenhängematte gepflegt ausspannen kann. Das ganz normale alltägliche Leben eben, das die ersehnte Entspannung vom ach so stressigen Urlaub verspricht.

Doch Die Geissens wären nicht Die Geissens, wenn nicht schon der nächste Spontantrip anstünde. Kroatische Geschäftsleute brauchen Roberts Expertise in Sachen Immobilienmanagement. Für Carmen nimmt der geplante Wellnesstag damit ein jähes Ende. In einer Stunde ist Abflug, der Privatflieger steht bereit. Da kann man von Glück sagen, dass die Millionärsgattin den Friseurbesuch schon hinter sich hat und so wenigstens die Haare sitzen. «Ich bin jetzt konfus, Robert», hallt es durch das Familienloft. Zum Packen bleibt keine Zeit, dann muss eben vor Ort geshoppt werden. So einfach ist das.

«Die Geissens»
Eine schrecklich glamouröse Familie

Nachdem Hongkong und Athen bei den Geissens mit Ach und Krach durchfielen, steht nun also Kroatien auf dem Prüfstand. Und siehe da: Die verwöhnten Millionäre sind hellauf begeistert. Ein Wow jagt das nächste. Dafür werden sie von ihren Gastgebern aber auch nach allen Regeln der Kunst hofiert und verwöhnt. Schon die Pläne der Kroaten sind ganz nach dem Geschmack der Geissens: «Think big» lautet das Motto. Ein Küstenareal von 2,5 Kilometern Länge soll opulent bebaut werden - für 1,5 Milliarden Euro. Und Robert soll seine Kontakte spielen lassen und auch selbst investieren.

Inselleiden und ein Herz für Tiere

Weil der Luxusliebhaber aber nichts kauft, was er nicht selbst gesehen hat, wird die Naturküste genau inspiziert. Zu Wasser ist das kein Problem. Da kann man die eigene Frau praktischerweise auch gleich vom Motorboot auf eine einsame Insel verfrachten. Hatte Carmen bei der Modellbesichtigung das Eiland noch für «süß» befunden, dröhnt darauf angekommen nur noch ein Wort lautstark aus ihrem Hals: «Robert!!!» Aber ihr Gatte ist ja kein Unmensch und kennt seine Frau. Auf einer Insel ohne Schuhladen und Friseur hält sie es nicht lange aus.

Da gefällt ihr die Innenstadt von Dubrovnik, das als Perle der Adria bekannt ist, schon viel besser. Polierte Pflastersteine, romantische Gässchen und historische Bauten lassen selbst das Millionärspaar staunen. Ein Champagner-Frühstück über den Dächern der Stadt, ein Stelldichein mit dem Bürgermeister höchstpersönlich und eine Fahrt mit einem historischen Segelschiff tun ihr übriges. Nur der Besuch im Beachclub wird für Carmen zur Gewissensprobe.

Beim Anblick der gefangenen Fische und Hummer, die auf ihre Zubereitung warten, erwacht ihr Herz für Tiere. Und prompt landet eins nach dem anderen dank Carmens Hilfe wieder im offenen Meer. Zu blöd, dass es zum Dinner ausgerechnet Hummer gibt. Was tun? «Jetzt ist das arme Tier schon tot. Da kann man es ja auch essen», denkt sich die Jet-Setterin. Gesagt, getan! Wäre ja auch schade drum.

Das Fazit der Geissens jedenfalls ist eindeutig: Kroatien ist rundum geil und Carmen verliebt. «Ich bleib' hier», sagt sie. Ihr Herz gehört dem Adriastaat. Nicht zuletzt wegen der perfekten Organisation der geschäfstüchtigen Gastgeber, die die verwöhnten Wahl-Monegassen gehörig bezirzen. Wenn es nach Robert ginge, fehlt nur noch ein Trip zum Mond. Tja, was nicht ist, kann ja noch werden. Eines ist mal sicher: Mit Speck fängt man Mäuse und mit Luxus die Geissens.

Bestes Zitat: «Jetzt steh' ich hier auf meiner eigenen Insel. Ich kack' ab.» (Carmen Geiss)

cvd/news.de

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