Raus aus den Schulden Peter Zwegat schnüffelt als Detektiv

Auf seine Nase kann sich Peter Zwegat verlassen. Bei einer fünfköpfigen Familie lässt er sich am Flipchart nicht so leicht an selbiger herumführen. Doch aus den Schulden raus ist es noch ein langer Weg. Auch weil ein delikates Geheimnis über den Finanzen liegt.

Peter Zwegat (Foto)
Peter Zwegat schaut Familie K. ernst an. Bild: RTL
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Peter Zwegat könnte als Sozialdetektiv arbeiten, so penibel durchkämmt er die Finanzen seiner Klienten. Auch im 100. Fall ist seine Spürnase gefordert. Doch die Familie Krug aus dem hessischen Altenbuseck macht es ihm auch gar nicht schwer, dem Geheimnis hinter der aktuellen Misere auf die Spur zu kommen. Am Flipchart machen die 40 und 34 Jahre alten dreifachen Eltern einige unglaubwürdige Angaben. 150 Euro nur für Getränke, das ist auch für eine fünfköpfige Familie verdächtig viel. Zwegats Riecher schlägt bei solch plumpen Versuchen zuverlässig an.

Familienvater Thorsten bekennt sich schließlich zögernd zu seiner Spielsucht, die er aber im Griff haben will. Allein 600 Euro soll er zu Monatsbeginn verspielt haben. Die Folge: Dauerhafte Riesenlöcher in der Haushaltskasse. Schulden beim Energieversorger, eine Geldstrafe bei der Staatsanwaltschaft kann nicht abgestottert werden, Thorsten droht ersatzweise Haft. Auch die drei Kinder leiden unter der Misswirtschaft, die siebenjährige Tochter darf wegen nicht bezahlter Beiträge schon länger nicht mehr in den Kindergarten.

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Viel zu tun für Hobbydetektiv Peter Zwegat. Den drängendsten Schulden ist in drei Monaten gerade so Herr zu werden. Das Abschaltung des Stroms kann vom Schuldnerberater fast in letzter Minute verhindert werden, auch den drohenden Knastaufenthalt und damit verbundenen Jobverlust kann er gerade noch abwenden. Mit den kleinen Erfolgen wächst im Hause Krug auch die Zuversicht.

Doch die langfristigen Probleme für Familie Krug sind offensichtlich. Mutter Rabea hatte trotz ihrer 34 Jahre bereits einen Herzinfarkt und steht vor der Erwerbsunfähigkeit. Die entsprechende Rente wäre der finanzielle Silberstreif am Horizont, doch bewilligt wird sie vorerst nicht. Ein Ämtermarathon steht also auch nach Abreise von Schuldenschnüffler Zwegat noch ins Haus.

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Video: news.de

Der gibt sich angesichts der langfristigen Schulden von rund 30.000 Euro wenig optimistisch: «Ab ins Insolvenzverfahren», lautet seine Devise, anders ist dem Schuldenberg aus grauer Vorzeit nicht beizukommen. Nach zwei Fällen, in denen Zwegat gar nicht helfen konnte, ist er diesmal etwas erfolgreicher. Und er kann sich sicher sein, dass sein Riecher für Schummler noch funktioniert.

Bestes Zitat: «Damit die Kinder nicht ins Mittelalter katapultiert werden.» Peter Zwegat weiß, warum er seinen Job macht.

Die aktuelle Folge im Stream bei RTLnow.

cvd/news.de

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Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Tom
  • Kommentar 2
  • 28.10.2011 11:41

. Zwegat für Griechenland und Italien!!! Die Welt braucht ihn als Euro-Retter...schnell...es brennt...die "bösen Buben" verzocken unsere Kohle. Rettet uns! ;-)))

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  • Libertad
  • Kommentar 1
  • 27.10.2011 16:28

Warum hat man den Mann nicht bei der sogenannten Schuldenkriede oder sogenannten Eurorettung eingesetzt? ;)) Wollte man etwa keine Lösung des Problems?

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