«Die Geissens» Die Proll-Millionäre gönnen sich ein Lifting

Zum Abschluss ihrer Weltreise genehmigen sich die Geissens noch einmal das volle Programm: Nach Anwendungen im Beautysalon und einem Ausflug zum Juwelier verzocken Carmen und Robert beim Pferderennen noch ein bisschen Kleingeld.

Die Geissens (Foto)
Spritztour: Carmen Geiss und Töchterchen fahren durch die Stadt. Bild: RTL2

Auch der schönste Urlaub neigt sich irgendwann einmal dem Ende entgegen und so müssen auch die Geissens langsam aber sicher wieder an die Heimreise gen Saint Tropez denken. Doch vorher stehen noch ein paar Tage Hongkong auf dem Programm.

Carmens chinesische Freundin Kim weiß, was Millionärsfrauen wünschen und führt die ganze Familie zur Schönheitsbehandlung aus. «Er vollbringt Wunder», kündigt sie ihren Visagisten an. Frau Geiss lässt sich das nicht zweimal sagen und liegt flugs zur Anti-Aging-Behandlung auf dem edel gepolsterten Behandlungsstuhl. Robert dagegen hält lieber gesunden Abstand und übt sich in Machosprüchen. «Oh ist der Typ verschwult. Der strahlt ja bis hier hin Wärme aus», zieht er über den Kosmetiker her.

«Die Geissens»: Eine schrecklich glamouröse Familie

Als ihn dann aber die hübsche Kim persönlich am Arm nimmt, lässt sich auch Robert in die zarten Hände der Chinesin fallen. Für Normalsterbliche ist die Behandlung dagegen weniger geeignet - Kostenpunkt: 1500 Euro. Aber Geld spielt ja bei den Geissens keine Rolle und so sind beim Juwelier auch noch ein paar kleine Accessoires drin. Carmen könnte den ganzen Tag hier verbringen.

Über das Ergebnis beim Friseur ist sie dagegen alles andere als begeistert. «Wenn das der Beste war, dann möchte ich den Schlechtesten nicht bekommen», fühlt sie sich durch Freundin Kim schlecht beraten. Robert wundert das gar nicht, schließlich sehe das doch hier «alles aus wie Scheiße». Hongkong sei jedenfalls keine Reise wert.

Zocken auf der Pferderennbahn

Aber noch stehen ja zwei Tage in der Metropole aus, und so bekommt die Stadt doch noch einmal eine zweite Chance. Für Papa und Mama Geiss geht es am nächsten Tag stilecht mit VIP-Pässen auf die Pferderennbahn. Carmen lässt sich gleich vom Wettfieber packen. Aus Unwissenheit setzt sie allerdings erstmal buchstäblich aufs falsche Pferd. Zum Glück verbleibt ja aber noch genügend Kleingeld im Portemonnaie. Um beim nächsten Mal besser zu fahren, setzt Carmen einfach gleich auf mehrere Rennpferde. Und - oh Wunder - dieses Mal mit Erfolg. Der Einsatz ist wieder reingeholt

Die Kinder lernen derweil dank Opa Reinhold etwas vom richtigen Hongkong kennen. Und das kann schmerzhaft sein: Brennende Räucherstäbchen sollte man eben doch lieber nicht anfassen. Doch zum Trost spendiert Opi ein Eis und die Welt ist schnell wieder in Ordnung.

Nach dem Kulturschock zurück ins heimische Saint-Tropez

Am letzten Tag führt Guide Henry die Familie auf eine abgelegene Insel. Für die Millionäre kommen die ärmlichen Verhältnisse einem Kulturschock gleich, Carmen mag gar nicht mehr hinschauen. Auch das kulinarische Angebot kann die Geissens hier nicht überzeugen. Aber was soll man machen, Robert hat schließlich Hunger und deswegen wird auch was gefuttert. Carmen vergeht bei dem lebenden Meeresgetier dagegen der Appetit. «Da ist für mich Schluss», stöhnt sie in Anbetracht quicklebendiger Meerestiere mit Leidensmiene.

Zum Glück geht es nach der abendlichen Lasershow ja zurück nach Saint Tropez. Das Gesamtfazit der mondänen Weltreise fällt jedenfalls ernüchternd aus. «Athen kann man rechts liegen lassen, Hongkong links», meckert Carmen. Ja, die Ansprüche der Millionärsgattin sind eben nicht gering. Nur Dubai konnte die verwöhnte Carmen überzeugen. Papa Geiss freut sich derweil darüber, endlich wieder seine geliebte Hängematte zu haben. Zu Hause ist es eben auch für die Proll-Millionäre am allerschönsten.

Bestes Zitat: «Der muss es ja wissen, der schminkt sich ja selbst den ganzen Tag.» (Robert und der leicht weiblich wirkende Visagist werden sicher keine Freunde mehr.)

cvd/news.de

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • PEDRO
  • Kommentar 1
  • 11.10.2011 17:15

Schade um jede Zeile, die die Redaktion hier abdruckt. Lasst uns doch enlich mit dieser schwachsinnigen Familie in Ruhe. Es ist die Verdummung schlechthin und nicht einen Satz wert, über diese Idioten zu berichten. Geil geht eben anders! Gruß PEDRO

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