30 Jahre «Ein Fall für 2» Matula will Pause machen

Nach 30 Jahren Ein Fall für Zwei denkt Claus Theo Gärtner, Darsteller des Privatdetektivs Josef Matula, über eine Auszeit nach. Der inzwischen dienstälteste ZDF-Ermittler plant eine längere Reise. Ans Aufhören denkt er noch nicht, könnte sich einen neuen Detektiv aber gut vorstellen.

30 Jahre «Ein Fall für Zwei»: Matula denkt an Auszeit (Foto)
Claus Theo Gärtner alias Privatdetektiv Matula. Bild: dpa

«Ich möchte eine Pause von einem Jahr machen und eine große Reise», sagte der 68-jährige Claus Theo Gärtner bei der Jubiläumsfeier für die ZDF-Krimiserie Ein Fall für Zwei im Frankfurter Filmmuseum am vergangenen Freitag. Er plane Ende nächsten Jahres eine große Tour mit dem Wohnmobil. Entschieden sei aber noch nichts.

Serienpartner Paul Frielinghaus, seit elf Jahren in der Rolle des Anwalts an Matulas Seite, hat sogar schon über einen dauerhaften Abschied des Serienduos nachgedacht. «Wir sind uns in dem Punkt einig, dass wir nicht sterben wollen, sondern dass wir mit einem heiteren Ende aufhören», verriet der 51-Jährige. In ihm wachse der Wunsch, «mal was ganz anderes zu machen». Doch dafür bleibe bei zehn Drehmonaten im Jahr für Ein Fall für Zwei kaum Zeit. Langweilig werde ihm die Rolle in der Serie aber nicht, sagte Frielinghaus.

Auch Gärtner sagte, die Idee des ungleichen Duos aus Detektiv und Anwalt funktioniere auch nach 30 Jahren und fast 300 Folgen. «Das kann noch so weitergehen», sagte der Darsteller des inzwischen dienstältesten ZDF-Ermittlers. Im Gegensatz zu der auf Gärtner zugeschnittenen Rolle des Detektivs hatten die Darsteller des Anwalts seit 1981 mehrfach gewechselt.

Unter den Gästen in Frankfurt, wo die Serie spielt, waren neben Frielinghaus auch die früheren Anwalts-Darsteller Rainer Hunold und Mathias Herrmann. In den ersten sieben Jahren hatte der verstorbene Günther Strack den Anwalt gespielt. Gärtner hält es letztlich auch für denkbar, den Detektiv in der Serie auszutauschen. «Es kommt drauf an, wie man das macht», sagte er. «Da muss man sich was einfallen lassen.» Klar sei für ihn aber eines - ein neuer Ermittler heiße «ganz sicher nicht» Matula.

zij/cvd/news.de/dpa

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