«Alarm für Cobra 11»
Wenn's auf der Autobahn mal wieder brennt

Massenkarambolagen und Explosionen sind das Tagesgeschäft für die Cobra-11-Polizisten. Im Pilotfilm zur neuen Staffel müssen sie sich zunächst mit Drahteseln begnügen, doch dabei bleibt es nicht lang. News.de sprach mit Hauptdarsteller Erdogan Atalay.

«Ihnen gehört die Pole Position unter den deutschen Actionserien.» So umschreibt RTL die Erfolgsgeschichte seiner Dauerserie Alarm für Cobra 11. Die Zahlen sprechen für sich: 270 Episoden in 18 Staffeln mit bis zu 5 Millionen Zuschauern pro Folge - so lange und so erfolgreich hat keine andere deutsche Actionserie durchgehalten. Die Konkurrenz ist ohnehin rar gesät und kommt meist aus dem eigenen Hause (Countdown, Lasko). Auch in rund 140 anderen Ländern ist Alarm für Cobra 11 ein Dauerbrenner - sogar in Mexiko und China.

FOTOS: «Alarm für Cobra 11» Auf Verbrecherjagd in Istanbul
zurück Weiter Alarm für Cobra 11 (Foto) Foto: RTL/Guido Engels Kamera

Heute startet das Erfolgsformat in eine neue - die neunzehnte - Staffel. Diese hält für ihre Helden einige emotionale Konflikte bereit: So müssen Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) und Ben Jäger (Tom Beck) Ersatz-Väter für die Babys einer entführten Mutter spielen, und das ausgerechnet zur Karnevalszeit. In einem anderen Fall wird Bens Vater wegen Mordverdachts inhaftiert. Und in der Pilotfolge 72 Stunden Angst, die RTL heute Abend in Spielfilmlänge zeigt, muss Semir um das Leben seiner eigenen Tochter fürchten.

Von deren Existenz hatte der Polizist zehn Jahre keine Ahnung. Bis ihn eine Schießerei im Drogenmilieu zu seiner früheren Affäre Nazan (Dorka Gryllus) führt, die ihm beichtet, dass ihr Kind Dana (Tesha Krieg) auch Semirs Kind ist. Dieser gerät in ein Wechselbad der Gefühle, als das Mädchen von korrupten Drogendealern gekidnappt wird. Er will den Fall um jeden Preis lösen und Dana retten, doch seine Emotionen bringen ihn an den Rand der Belastbarkeit und an die Grenzen des Legalen.

Autobahnhelden mit einem Augenzwinkern

Für den Pilotfilm wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Serie eine Woche lang in der Türkei gedreht, denn hier - in der Hauptstadt Istanbul - laufen die Fäden des Drogenkartells um Bösewicht Seytan (Michael Abendroth) zusammen. «Die Leute dort sind unglaublich professionell und hilfsbereit», sagt Erdogan Atalay über den Dreh im news.de-Interview. «Damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet, denn in der orientalischen Mentalität geht man mit Terminen schon eher locker um.»

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