«CSI» und Co. Diese US-Serien lieben wir Deutschen

Von news.de-Redakteur Cord Krüger
Welche Serien sind gerade richtig angesagt? Liegen die Desperate Housewives vor dem Team von Navy CIS? Basierend auf ihren Einschaltquoten, ihrem Verkaufsrang bei Amazon und den Beliebtheitscharts beim Fernsehportal serienjunkies.de sehen Sie hier die Top Ten der beliebtesten TV-Serien aus Amerika.

Auf den zehnten Platz kommt CSI – Den Tätern auf der Spur, gewissermaßen der alte Adel der modernen Krimilandschaft. Seit Hollywood-Produzent Jerry Bruckheimer aus weiß bekittelten Laborermittlern die Helden der Spurensuche machte, gelten Labors – zumindest im Fernsehen – als ungeheuer attraktive Arbeitsplätze. Nach diversen personellen Abgängen erlebt CSI zwar einen schleichenden Niedergang. Für eine Serie im elften Jahr hält sie sich aber mehr als wacker.

Die verzweifelten Hausfrauen aus der Wisteria Lane landen auf dem neunten Platz. Desperate Housewives erfreut sich einer stabilen Fangemeinde und fuhr zuletzt beim jüngeren Publikum sehr gute 15 Prozent Marktanteil ein. Bedenkt man, dass die Serie eher kontinuierlich als rein episodisch erzählt und für Neueinsteiger damit wenig attraktiv erscheint, ist der Erfolg der Desperate Housewives sogar sensationell.

Platz acht geht an die Vampire Diaries. Die Fantasyserie um blutsaugende Highschoolschüler segelt natürlich auf der Erfolgswelle der Twilight-Bücher und -Filme, hat mit Kevin Williamson (Scream) aber auch einen versierten Autor bei der Hand. Die Mischung aus Romantik und wohldosiertem Grusel begeistert seit dem Wechsel des Sendeplatzes von Mittwoch auf Montag immer mehr Zuschauer.

Menschenkenner und Nervensäge

Auf dem siebten Platz landet ein Mystery-Hit, dessen Quotenerfolg in den letzten Wochen überraschte: Supernatural. Nach eher mauen Zuschauerzahlen ging es für die zwei Brüder auf der Jagd nach Monstern und Dämonen zuletzt deutlich bergauf. Bei Amazon belegen sie aktuell Platz sechs der DVD-Charts, bei serienjunkies.de sogar Platz zwei. So kann es weitergehen. Auch neun Jahre nach dem Ende von Akte X ist der Reiz des Genres ungebrochen.

Scharlatane mag hingegen niemand, außer sie helfen der Polizei im Fernsehen bei der Mördersuche. The Mentalist belegt den sechsten Platz mit kontinuierlich wachsendem Zuschauerzuspruch und einem großartigen Simon Baker in der Hauptrolle. Als ehemaliger Betrüger mit brillantem Sinn für Details und menschliche Schwächen jagt er Verbrecher und nervt seine Kollegen – seit Kurzem in neuen Folgen.

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Die Top Fünf eröffnen die Tatortermittler der US-Navy. Navy CIS. Mit satten 17,1 Prozent Marktanteil setzte die Serie am vergangenen Sonntag einen Staffelbestwert. Das Erfolgsrezept liegt im außergewöhnlich sympathischen Zusammenspiel des Darstellerensembles, das mit seinen schon beinahe legendären Frotzeleien noch die konventionellsten Krimiplots verschmerzen lässt. Auch die nervtötenden Achsensprünge lassen die Macher um Serienerfinder Donald P. Bellisario (Magnum, JAG) mittlerweile bleiben.

Den vierten Platz belegen die fünf New Yorker Senkrechtstarter von How I Met Your Mother. Bei serienjunkies.de führen sie die Beliebtheits-Charts an und unter den meistverkauften zwanzig Serien findet sich die Sitcom bei Amazon gleich vier Mal. Auch im Fernsehen läuft es immer besser. Die Beziehungskatastrophen von Ted, Barnie und Co. werden zwar erst seit Kurzem zur Prime Time gesendet, aber ihre Fangemeinde wächst rasant.

Tagedieb und Schwerenöter

Wenn Roger Daltrys Urschrei ertönt, denkt der geneigte Fernsehzuschauer weniger an The Who als an CSI: Miami. Der Serienableger aus dem Sunshine State gefällt mit rasanter Inszenierung im Urlaubsambiente. Das hat schon Miami Vice in den 1980ern zum Hit gemacht. Mit zuletzt 19,5 Prozent Marktanteil bei den jüngeren Zuschauern ist die Serie im Augenblick der unangefochtene Einschaltquotenkönig unter seinesgleichen. Bei Amazon findet sich die DVD-Box der jüngsten, achten Staffel jedoch erst auf Verkaufsrang 393.

Der zweite Platz geht an einen Tagedieb mit einem unerhörten Verschleiß an Frauen und Alkohol. Als Schwerenöter Charlie Harper spielt Charlie Sheen die Hauptrolle in der derzeit erfolgreichste Comedyserie: Two and a Half Men. Ein festes Repertoire an Standardsituationen und Running Gags erleichtert neuen Zuschauern den Einstieg. Die Fangemeinde ist groß und kauft fleißig die DVDs der zweieinhalb Männer.

Platz eins geht an das vielleicht größte Scheusal, das je im Fernsehen in einem weißen Kittel auf Patienten losgelassen wurde: Dr. House. Da mochte auch House' Team kündigen, da mochte RTL neue Staffeln willkürlich halbieren und mit Wiederholungen auffüllen, dem Zuschauerzuspruch tat es keinen Abbruch. Der Charakter des grantigen Genies fesselt selbst mit alten Folgen noch 17,0 Prozent der jüngeren Zuschauer an die Bildschirme. Dieser Erfolg wird wohl erst enden, wenn House ein besserer Mensch geworden ist und seine Faszination damit erlischt. Aber das kann noch dauern.

Top Ten der US-Serien
Hausfrauen, Blutsauger und ein Arzt

voc/reu/news.de

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Zelda
  • Kommentar 2
  • 13.03.2011 20:59

Meine Lieblingsserie ist eindeutig FRINGE !!! :o)

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  • mariana
  • Kommentar 1
  • 11.03.2011 11:50

iich liebe mike hammer und mister ed. tolle serien.

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