Dschungelcamp 2011 Inszenierte Zungenküsse

Indira Weis und Jay Khan (Foto)
Augen zu und durch: Indira Weis und Jay Khan scheinen sich gefunden zu haben. Oder ist alles nur inszeniert? Bild: RTL

Von news.de-Mitarbeiter Ronny Janke
Nach Sarahs Abgang drängeln sich zwei andere Stars ins Rampenlicht des australischen Dschungels: Indira Weis und Jay Khan toppen die Sarah-Knappik-Show. Alles dreht sich nur noch um die Liebe der beiden gescheiterten Popstars.

Seit Sarah Knappik das Camp verlassen hat, ist nichts mehr, wie es einmal war. Wirklich alles hat sich verändert. Sogar der sonst so bräsig-stille Rainer Langhans taute allmählich auf und fing an, sich inmitten der übrig gebliebenen Dschungelcampteilnehmer wohlzufühlen.

Die RTL-Kamera zoomte am 13. Tag auf sein Gesicht, als wolle sie den Zuschauern dabei helfen, die Falten des ehemaligen Hippie-Pudels zu zählen. Doch die Nahaufnahme hatte einen anderen Grund: Rainer musste gehen, weil er am Vortag von den Zuschauern rausgewählt wurde. Und während er erzählte, wie lieb er alle im Camp gewonnen hat, wurden seine Augen glasig. Aber dem Rainer, dem nimmt man den Kummer ab. Anders als seinen Konkurrenten.

Denn auch Indira hat geweint und in das Mikro am Hemdkragen geschluchzt, damit es auch ja jeder Zuschauer hört. Kurz zuvor hatten Indira und Jay ihren ersten Streit. Ob der auch inszeniert war, so wie laut Sarah K. überhaupt viele Geschichten, die die Fans der Sendung vor den Bildschirmen halten, nur gespielt sein sollen - man wird es vielleicht nie erfahren.

Dschungelcamp
Versöhnung im Urwald

Was ist echt und was gespielt?

Jay hat derweil gestanden, dass es ihm nicht darum geht, als Dschungelkönig das Camp zu verlassen. Anders als Indira, die davon ausgeht, dass jeder, der an dem Spiel teilnimmt, auch gewinnen will. Was längst überfällig war im grünen Urwald, passiert diesmal: Zwischen den beiden kommt es zum ersten Streit.

Wie in jeder guten Beziehung folgt darauf der Versöhnungssex - oder das, was im australischen Dschungel eben möglich ist, wenn überall RTL-Kameras in den Bäumen hängen und man nie unbeobachtet ist. Die beiden verschwinden in einem See und küssen sich dann doch recht kamerafreundlich in Ekstase. In Momenten wie diesen zeigt sich, dass Jay und Indira Medienprofis sind, die wissen, was man tun muss, um es im hart umkämpften Business weit zu bringen. Anders ausgedrückt: Die beiden wissen, wie man es in die Schlagzeilen schafft.

Dschungelcamp
Seid nicht blöd, liebt Euch!
Video: juz/news.de/news.de

Mehr denn je steht die Frage im Raum: Ist im Dschungelcamp möglicherweise mehr inszeniert, als die Teilnehmer bereit sind zuzugeben?

Oscarreif ist das, was Indira Weis und Jay Khan an Tag 13 bieten. Im Glauben, niemand könne sie hören, flüsterten die beiden einander ungeniert Geheimnisvolles in die Ohren. Dabei trafen sie Absprachen über ihr Verhalten im weiteren Tagesverlauf und vereinbarten, sich unter keinen Umständen schlecht über den jeweils anderen vor laufender Kamera auszulassen. Besonders auffällig dabei war, dass Jay Khan enormen Wert darauf zu legen scheint, möglichst positiv bei den Zuschauern anzukommen.

Ohne Karriere raus - und das bei dem Nachnamen

Nicht inszeniert war der Sieg von Thomas Rupprath und Peer Kusmagk in der Dschungelprüfung «Die Vögel»: Den zwei Männern wurde Straußenfutter an den Körper geklebt. Danach mussten sie in einem Gehege, in dem die Riesenvögel frei herumliefen, nach im Boden vergrabenen Sternen suchen. Dass dabei der eine oder andere Strauß auf Thomas und Peer einhackte, um das Futter von deren Körper zu picken, machte den schwierigen Teil der Prüfung aus. Trotzdem meisterten die beiden Männer die Aufgabe mit Bravour und fanden alle sechs Sterne.

Am Ende der Sendung ist übrigens Mathieu Carrière ausgeschieden. Ein Mann, der es - wie alle Dschungelcampteilnehmer - nicht dazu bringen konnte, was sein Nachname so verheißungsvoll verspricht. 

Sehen Sie die komplette Folge bei RTLnow.de.

cvd/reu/news.de

Leserkommentare (4) Jetzt Artikel kommentieren
  • siegertb
  • Kommentar 4
  • 29.01.2011 09:03

ich gucke diese sendung eigentlich nur weil es Unterhaltung pur ist,denn die filme die so kommen ist immer das selbe oder man hat es schon gesehen und die leute die dort mit machen wissen was sie tun, das muss uns zuschauer egal sein,und ob es inziniert war oder nicht, wenn die sahra dingens nicht ihre klappe auf gerissen hätte wär ja so sie so alles anders gekommen aber nein ,da spielte die éifersucht mit da kann mir einer sagen was er will.mir hats gefallen besser als die jahre zu vor und wer gewinnt ist egal, denn jeder der in die öffentlickeit zurück will macht schon mal eineige sachen

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  • Emanuel
  • Kommentar 3
  • 27.01.2011 17:16

Dschungeltheater! Wer meint, dass die Sendung aus der ehemaligen Bananenplantage keine Inszenierung ist, steht etwas neben den Schuhen! Das einzige Echte an der ganzen Geschichte, scheinen die Teilnehmer zu sein, die um sich etwas ins Rampenlicht zu rücken, alles tun um dem Drehbuch gerecht zu werden.

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  • leo
  • Kommentar 2
  • 27.01.2011 15:46

Einfach nur Unterhaltung pur. Ob Lüge, Inszenierung oder Geld. Die vermeintlichen "Stars" sind doch erwachsene Menschen und werden schon wissen was Sie tun, aus welchem Grund auch immer. Außerdem ist es jedem Zuschauer selbst überlassen ob er die Sendung anschaut oder nicht. Für was die ganze Aufregung. Verstehe ich nicht !!!!!!! Ich finds amüsant.

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