Jochen Schropp «Eine solche Castingshow gab es bisher nicht»

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Der Moderator der Castingshow X Factor Jochen Schropp. Bild: rtl

Von news.de-Redakteurin Nadine Faßhauer
Er ist der Moderator von Deutschlands neuer Castingshow X Factor: der 31-jährige Jochen Schropp. News.de hat mit dem smarten Fernsehmann über seine Schauspielerei, Castingformate im TV und seine Kollegin Sarah Connor gesprochen.

Schauspieler, Moderator, Sänger: In welcher Rolle fühlen Sie sich am wohlsten?

Schropp: In der des Sängers sicherlich am wenigsten – singen war ja auch immer eher ein Hobby. Die Schauspielerei und die Moderation kann ich nicht vergleichen und möchte sie auch gar nicht gegeneinander abwägen. Als Schauspieler darf ich in andere Rollen schlüpfen, was sehr interessant ist, als Moderator bin ich ganz ich selbst, und auch das macht einen Riesenspaß. Ich hoffe, dass ich beide Berufe in Zukunft parallel ausüben darf.

Ihren ersten großen Auftritt hatten Sie in der ARD-Serie Sternenfänger. Haben Sie noch Kontakte zu den Schauspielkollegen Oli Pocher und Nora Tschirner?

Schropp: Nora laufe ich ab und an in Berlin über den Weg. Sternenfänger war das erste große Schauspielprojekt, das hat uns beide deutschlandweit bekannt gemacht. Natürlich verbindet uns das, und ich freue mich immer sehr, Nora zu sehen. Das Gleiche gilt für Oli, aber da er in Köln lebt und ich in Berlin, sehen wir uns leider selten.

Wie sind Sie zu X Factor gekommen?

Schropp: Ganz normal über ein Casting. Geholfen hat sicherlich, dass ich Vox durch Das perfekte Promi Dinner bekannt war. Dort konnte ich mich als Person voll einbringen, und das muss man als Moderator schließlich auch.

In Ihren Schauspielrollen spielen Sie oft den braven und netten jungen Herren von nebenan – werden Sie bei X Factor Freund oder Feind der Kandidaten sein?

Schropp:  Definitiv Freund! Wobei ich mir den ein oder anderen Kommentar bei Kandidaten, die sich selbst überschätzen, nicht verkneifen kann. Das Tolle an meinem Job bei X Factor ist, dass ich so sein kann, wie ich bin. Und das drücke ich auch aus. Ich fühle mit, habe Gänsehaut, ich wundere mich, ich lache, ich freue mich und bin einfach ich.

Gibt es in Deutschland nicht schon genügend Castingshows?

Jochen: X Factor hat durch sein neues Konzept, der drei Kategorien, Solosänger 16 bis 24, Solo ab 25 und Gesangsduetten und Gruppen ein breites Spektrum an Talenten. Unsere Juroren übernehmen jeweils eine dieser Kategorien als Mentoren und kämpfen gegeneinander und für ihre Kandidaten um den Sieg bei X Factor. Eine solche Castingshow gab es bisher in Deutschland nicht, und ich hoffe doch, dass die Zuschauer genauso viel Spaß daran haben, wie wir.

Aus den wenigsten Castingstars in Deutschland ist etwas geworden . Was macht X Factor anders, damit sich das nicht wiederholt?

Schropp: Wir haben mit Sängerin Sarah Connor, Jazzmusiker Till Brönner und Erfolgsproduzent George Glueck eine tolle, kompetente Jury, die ihren Job sehr ernst nimmt und der die Nachhaltigkeit unserer Kandidaten im Musikgeschäft am Herzen liegt. Wir haben sehr individuelle und talentierte Kandidaten, die sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ihren Weg gehen werden.

Was ist für Sie das Spannende an dem Format?

Schropp: Für mich persönlich, dass alles unvorhersehbar ist. Wenn ich Schauspiele, kenne ich das Drehbuch. Ich weiß, was als nächstes passiert. Bei X Factor kann jeden Moment etwas Neues, Unerwartetes passieren. Welche Emotion löst der nächste Auftritt bei mir aus, wie entscheidet sich die Jury und wie reagiert der Kandidat auf sein Urteil? Ich werde ständig überrascht.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Sarah Connor?

Schropp: Sarah ist toll. Ich war schon immer ein Fan ihrer Musik und habe mich sehr darüber gefreut, dass sie auch menschlich ganz groß ist. Obwohl Sarah hofft, dass unsere Kandidaten Deutschland im Sturm erobern werden, bin ich mir sicher, dass sie es mindestens genauso tun wird. Sie ist unterhaltsam, intelligent, lustig, eine talentierte Sängerin, eine kompetente Jurorin und zudem noch eine sehr gute Mutter.

Wie hoch schätzen Sie die Erfolgschancen von X Factor in Deutschland ein? Wird die Show hierzulande genauso erfolgreich wie in Großbritannien?

Schropp: Ich bin mittendrin und weiß gar nicht, ob ich noch objektiv sein kann. X Factor bewegt mich sehr und füllt momentan mein Leben aus. Natürlich hoffe ich, dass Deutschland genauso darauf abgehen wird, wie ich es tue.

Was dürfen wir in Zukunft noch von Ihnen erwarten?

Schropp: Ich fange gerade erst an, Showbusiness-Luft zu schnuppern, aber sie riecht sehr gut. Und natürlich möchte ich auch gerne mal wieder einen Film drehen. Eine romantische Komödie – darauf hätte ich Lust.

X Factor, 21. August, 20.15 Uhr, RTL, ab 24. August, dienstags, 20.15 Uhr, Vox.

bla/news.de

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