Google Trends 2018: Diese Schlagzeilen bewegten Deutschland am meisten

Auch 2018 hat Google wieder die Trends des Jahres ermittelt. Besonders das Schicksal von Daniel Küblböck bewegte die Deutschen in den vergangenen Monaten. Neugierig machten offenbar aber auch wichtige Ereignisse wie die Fußball-WM.

Google hat ausgewertet, welche Schlagzeilen 2018 für besonders großes Interesse sorgten. Bild: picture alliance/Lukas Schulze/dpa

Google hat auch 2018 wieder ausgewertet, welche Persönlichkeiten, Ereignisse oder unter anderem auch Schlagzeilen in Deutschland zu den Top-Aufsteigern des Jahres zählen.

Google Trends 2018: Der verschollene Daniel Küblböck bewegt Deutschland

Besonders stark stiegen die Suchanfragen im vergangenen Jahr bei Daniel Küblböck an. So ist der 33-jährige Sänger, der seit Anfang September auf See verschollen ist, in der Kategorie "Persönlichkeiten" der am häufigsten gegoogelte Promi des Jahres. Auch bei den "Allgemeinen Suchbegriffen" rankt Küblböck sehr hoch auf Rang zwei - direkt hinter der Fußball-WM (Suchbegriff "WM").

Herzogin Meghan Markle schneidet gleich doppelt gut im Google-Ranking

Ebenfalls sehr angesagt ist Herzogin Meghan (37), die in der Persönlichkeiten-Liste auf dem zweiten Platz landet - vor Jan Ullrich (45), Hans-Georg Maaßen (56), Demi Lovato (26), Mesut Özil (30), Horst Seehofer (69), Tina York (64), Sylvester Stallone (72) und Ella Endlich (34).

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Zudem wird die Herzogin bei den "Allgemeinen Suchbegriffen" gleich zweimal gerankt - auf Platz sieben steht ihr Name und auf der Zehn findet sich der Begriff "Hochzeit Harry Meghan". Auch bei den "Schlagzeilen" schneidet sie gut ab, denn dort landet "Hochzeit Harry Meghan" auf Rang drei. Hier schafft es ihre Schwägerin, Herzogin Kate (36), übrigens auch ins Ranking: "Kate Baby" liegt auf der Neun.

Tod von Jens Büchner alias Mallorca-Jens hinterlässt Spuren bei Google

Auch der Tod von Jens Büchner (1969-2018, "Pleite aber sexy") bewegte Deutschland. In der Kategorie "Abschiede" liegt Malle-Jens auf dem ersten Platz und bei den "Allgemeinen Suchbegriffen" auf Rang drei. Damit wurde im Verhältnis häufiger nach ihm gesucht, als beispielsweise nach dem ebenfalls verstorbenen Star-DJ Avicii (1989-2018), der bei den Abschieden hinter Büchner auf der Zwei landet und bei den "Allgemeinen Suchbegriffen" auf der Vier.

Weitere wichtige "Abschiede": Mac Miller (1992-2018), Stephen Hawking (1942-2018), Stan Lee (1922-2018), XXXTentacion (1998-2018), Martin Haas (1962-2018), Dieter Thomas Heck (1937-2018), Anthony Bourdain (1956-2018) und Aretha Franklin (1942-2018).

"Babylon Berlin" ist die beliebteste Serie 2018 laut Google Trends

Auch bei den Fragen finden sich einige Prominente und Persönlichkeiten. So wurden beispielsweise häufig folgende Fragen gestellt: "Was ist mit Daniel Küblböck?", "Was hat Maaßen gemacht?", "Wo spielt Neymar?", "Wo ist Martin Schulz?", "Wie heißt der Sohn von Kate und William?", "Wie heißt die Mutter von Niki Lauda?", "Wie alt ist Thomas Müller?", "Wie heißt Bibis Sohn?" und "Wie alt ist Prinz Harry?".

Bei den trendigsten Serien des Jahres landet übrigens der Überflieger "Babylon Berlin" auf der Eins - vor "Bad Banks" und "Tannbach - Schicksal eines Dorfes". Es folgen "Haus des Geldes", "Altered Carbon", "The Good Doctor", "Young Sheldon", "Lost in Space", "Gestütt Hochstetten" und "Weissensee".

Wie? Wo? Was? Von Fußball-WM, über Eichenprozessionsspinner bis Permamenz bei WWM

Bei den "Wie-Fragen" lagen "Wie oft war Frankreich Weltmeister?" und "Wie muss Deutschland spielen, um weiterzukommen?" vor "Wie heißt der Sohn von Kate und William?". Unter den "Wo-Fragen" landeten "Wo ist der Mond?", "Wo ist die ISS?" und "Wo liegt Uruguay?" an der Spitze.

Bei den "Was-Fragen" interessierten kleine Tiere, die in diesem Sommer stark verbreitet waren: "Eichenprozessionsspinner was tun?" lautete die Frage mit dem stärksten Zuwachs vor "Was hilft gegen Wespen?". Die drittstärkste Frage "Was sind Permanenzen?" bezog sich
dagegen auf eine 500-000-Euro-Frage der TV-Show "Wer wird Millionär". Unter Permanenz versteht man die beispielsweise schriftlich festgehaltene Zahlenabfolge beim Roulette.

Google wertet nicht einfach nur die meistgesuchten Begriffe aus, da diese nicht speziell etwas über das Jahr aussagen. Vielmehr finden sich darunter Suchen zum Wetter oder dem TV-Programm.

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kad/news.de/spot on news/dpa

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