PayPal-Warnung: Vorsicht, Phishing! So kapern Kriminelle Ihr Konto

Erneut haben es Kriminelle auf die PayPal-Konten argloser Nutzer abgesehen. Wir verraten Ihnen, wie die neue Masche funktioniert und wie Sie sich gegen den Konten-Klau schützen können.

Erneut sind gefälschte E-Mails im Umlauf, mit denen Kriminelle Ihre PayPal-Daten stehlen wollen. Bild: Lukas Schulze/dpa

Immer mehr Deutsche nutzen den Zahlungsdienstleister PayPal, um Rechnungen bequem online zu bezahlen oder Geld an Freunde zu überweisen. Das lockt natürlich auch Kriminelle an. Mit DIESER neuen Masche versuchen Betrüger momentan Ihr PayPal-Konto zu kapern.

Phishing bei PayPal: Erneut betrügerische E-Mails im Umlauf

Wie das Online-Portal "Mimikama.at" berichtet, sind aktuell wieder gefälschte E-Mails von PayPal im Umlauf, mit denen Kriminelle Ihre Zugangsdaten stehlen wollen. Die Mail behauptet, dass PayPal ein neues Sicherheitsupdate durchgeführt habe, um Kundendaten besser zu schützen. Besonders Kunden, die PayPal per Smartphone nutzen, werden aufgefordert, ihre Login-Daten erneut zu verifizieren.

Fake-E-Mail führt auf gefälschte PayPal-Seite

Doch hinter dem Link in der E-Mail verbirgt sich eine Falle. Beim Klick darauf landet der Nutzer zunächst auf einer Seite, die dem Login-Bereich von PayPal ähnelt. Doch ein Blick auf die Website-Adresse verrät, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelt. Wer hier leichtfertig seine Daten einträgt, kann sich in den meisten Fällen von seinem PayPal-Konto verabschieden.

Fishing-Opfer geworden? Das müssen Sie jetzt tun

Falls Sie dennoch Opfer eines Phishing-Betrugs geworden sind, rät "Mimikama" dazu, sofort Kontakt mit dem PayPal aufzunehmen und das Konto vorläufig zu sperren. Zudem sollten Sie prüfen, ob Sie sich noch bei PayPal einloggen können. Falls das noch funktioniert, sollten Sie sofort Ihre Zugangsdaten ändern. Zudem empfiehlt "Mimikama", alle Auffälligkeiten per Screenshot zu dokumentieren und im Zweifel einen auf Internetbetrug spezialisierten Rechtsanwalt aufzusuchen.

So schützen Sie sich vor Phishing-Attacken bei PayPal

Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen muss es jedoch gar nicht erst soweit kommen. Bleiben Sie bei E-Mails immer misstrauisch und überprüfen im Zweifelsfall zunächst den Absender. Oft nutzen Kriminelle Adressen, die denen von PayPal ähneln. Auch der Text selbst kann Hinweise auf einen Betrugsversuch geben, achten Sie beispielsweise auf Rechtschreibfehler.

Aktivieren Sie zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um zu verhindern, dass sich Kriminelle mit gestohlenen Daten einloggen können. Bleiben Sie in jedem Fall wachsam und öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern. Vermeiden Sie es außerdem, auf verdächtige Links zu klicken.

Erfahren Sie mehr: Die größten Gefahren im Netz – So schützen Sie sich vor Abzocke im Internet.

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jat/bua/news.de

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