28.02.2018, 15.21 Uhr

Vero-App: Das neue Instagram? So funktioniert die neue App "Vero"

Das neue soziale Netzwerk "Vero" liegt gerade voll im Trend. Der Anbieter will ohne Werbung und Datensammelwut gegen Instagram und Co. punkten. Doch hat die neue App tatsächlich eine Chance?

Kann "Vero" dem Konkurrenten Instagram den Rang ablaufen? Bild: Vero/spot on news

Wer in den letzten Tage durch seinen Instagram-Feed gescrollt ist, dem wird nicht entgangen sein, dass momentan immer mehr User das neue soziale Netzwerk "Vero" ausprobieren. Unter ihnen auch das deutsche It-Girl Sophia Thomalla. Der plötzliche Run auf die App hat mehrere Gründe. Der Hersteller verspricht keine Algorithmen, keine Werbung und keine Datensammelei - außerdem ist die Anmeldung derzeit noch kostenlos.

Sophia Thomalla testet neue App "Vero"

Sophia Thomalla scheint sich die App jedenfalls bereits auf ihr Smartphone geladen zu haben. Das verriet die 28-Jährige am Dienstag höchstpersönlich in einem Instagram-Beitrag. "Okay - let's try this shit out.", schreibt die Berlinerin zu ihrem Post und rührt damit kräftig die Werbetrommel für das neue soziale Netzwerk. Doch was kann "Vero" überhaupt?

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Das nächste Instagram? So funktioniert die "Vero"

Die Macher werben mit dem Slogan "true social". Es drehe sich alles um ein Netzwerk, in dem die User sie selbst sein können und nicht, wie auf Facebook oder Instagram zweimal überlegen, was sie posten und was nicht. In der App können nicht nur Fotos bearbeitet und hochgeladen werden, sondern man kann auch Beiträge zu Texten und Links teilen oder Filme, Bücher und Musik empfehlen. Natürlich werden Themengebiete auch mit Hashtags sortiert. Dabei kann man entscheiden, wer was sieht. So können Inhalte, ähnlich wie auf Facebook, an "enge Freunde", "Bekannte" oder "Follower" verteilt werden.

"Wir teilen verschiedene Dinge mit verschiedenen Menschen", heißt es auf der Webseite der App im sogenannten "Vero Manifest". "Wenn du Kontrolle darüber hast, wer was sehen kann, kannst du dich viel natürlicher verhalten", heißt es darin weiter. Zudem wird die Timeline nicht durch einen Algorithmus gefiltert. Sie ist rein chronologisch aufgebaut. Inhalte gehen dadurch nicht "verloren", man muss nur lange genug durch die Beiträge scrollen.

"Vero" kommt (noch) ohne Werbung aus

Auch auf Werbung wird momentan verzichtet. Doch dank Sophia Thomalla konnten die App-Betreiber sicherlich bereits den ein oder anderen User für sich gewinnen. Im Normalfall werden die Einnahmen durch Käufe innerhalb der App und den Nutzern selbst generiert. Denn die App basiert auf einem Abo-Modell: "Wir machen unsere Nutzer zu unseren Kunden, nicht die Werbetreibenden", erklären die Betreiber. Momentan ist die App allerdings noch kostenfrei und die erste Million an Usern muss auch später nicht dafür bezahlen. Wie viel ein Abo für alle anderen Nutzer bald kosten soll, ist bislang nicht klar.

Der Run auf das Netzwerk sorgte allerdings auch für technische Probleme. Die Server gingen unter den hohen Zugriffszahlen direkt in die Knie, wofür sich die Betreiber auf einem anderen Social-Media-Netzwerk entschuldigten - nämlich auf Twitter.

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sba/news.de/spot on news

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