Am Dienstag-Abend fallen auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt Schüsse. Zwei Menschen werden getötet, mindestens elf werden verletzt. Die Polizei sucht nach dem Täter. Den Bürgern wird geraten, zu Hause zu bleiben.

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Verena Wriedt: Auch diese Promis wurden Opfer von Einbrechern

Oliver Kahn, Thore Schölermann oder Magdalena Brzeska: Auch Promis werden immer wieder Opfer von Einbrüchen. Doch schon mit einfachen Mitteln kann man sich schützen.

Wurde mehrfach Opfer von Einbrechern: Ex-Profiturnerin Magdalena Brzeska Bild: STAR PRESS / ROBIN LOESCH/spot on news

Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt die erfreuliche Nachricht: Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Von 2015 auf 2016 wurden 10 Prozent weniger Einbrüche gemeldet. Dennoch sorgen immer wieder Fälle für Aufsehen, bei denen Promis zu Opfern wurden. Zuletzt räumten Diebe die Kölner Wohnung von TV-Moderator Thore Schölermann (33) und seiner Freundin Jana Kilka (30) aus. Sie stahlen Schmuck, Bargeld und sogar Erbstücke im Gesamtwert von rund 25.000 Euro. Anfang Dezember erbeuteten Einbrecher außerdem einen Safe aus dem Haus von Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn (48). Und das sind nur zwei Beispiele aus der jüngsten Zeit.

Brzeska: "Man macht sich Gedanken"

Auch Ex-Profiturnerin Magdalena Brzeska (39) kennt das ungute Gefühl, vor der aufgebrochenen Wohnungstür zu stehen: "Leider wurde bei mir schon mehrfach eingebrochen. Das war zu der Zeit als ich noch in Marbella gelebt habe. Einmal während unserer Abwesenheit und einmal wurde das Auto gestohlen, als wir im Obergeschoss geschlafen haben", berichtet die 39-Jährige.

Doch abschrecken lassen will sie sich davon nicht: "Aktuell habe ich keine Angst, Opfer eines Einbruchs zu werden, doch man macht sich Gedanken und wird aufmerksamer." Zwar verschließt sie grundsätzlich alle Fenster und Türen, und während sie im Urlaub ist, hält sich immer jemand aus der Familie in der Wohnung auf. Doch in Zukunft wolle sie ein Sicherheitssystem installieren, so Brzeska.

Wriedt: "Wir wissen immer, was sich bei uns tut"

Ähnlich erging es auch Moderatorin Verena Wriedt (43). Bei ihr wurde 2009 eingebrochen; die Diebe entwendeten unter anderem Schmuck, den sie von ihrer Mutter geerbt hatte. Ein Erlebnis, das sie bis heute verfolgt. Auch jetzt noch hat sie Angst, wieder Opfer eines Einbruchs zu werden: "Ich habe immer Angst. Ich schließe mich auch immer ein. Auch nachts schlafen wir mit den Rollos unten und doppelt abgeschlossen", gibt die 43-Jährige zu.

Um sich zu schützen, hat sie in ein smartes Sicherheitssystem investiert: "Wir haben eine Kamera installiert, auf die wir per Smartphone von überall auf der Welt zugreifen können. Jederzeit. Das ist perfekt, gerade wenn wir mal im Urlaub sind. Wir wissen immer, was sich bei uns tut."

Eine Anschaffung, die sich durchaus lohnen kann. Vor allem weil nicht gleich das ganze Haus oder die Wohnung zum Smart Home umgerüstet werden muss. Schon einzelne Elemente lassen sich kostengünstig und schnell installieren und bringen gleich ein Plus an Sicherheit. Eon-Geschäftsführer Uwe Kolks erklärt: "Mit smarten Rauchmeldern, Kamerasystemen und intelligenten Türschlössern können Smart-Home-Nutzer jederzeit und überall überprüfen, ob in der eigenen Wohnung alles in Ordnung ist - dafür brauchen sie nichts weiter als ihr Smartphone."

Deutsche wünschen sich Sicherheit per Smartphone

Das System lässt sich dann auch nach und nach erweitern oder erneuern. Mit einem intelligenten Türschloss oder einer Kombination aus Außenkamera, Leuchte und Freisprechanlage zum Beispiel. So ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Auch andere Anbieter haben sowohl einzelne Komponenten wie Kameras, als auch ganze mehrteilige Sicherheitspakete im Programm - vom Einsteiger- bis zum Rundum-Sorglos-Paket. Eines haben aber alle gemeinsam: Das Smartphone oder das Tablet sind das zentrale Gerät, über das die einzelnen Elemente gesteuert und überwacht werden können - auch von unterwegs.

Das deckt sich auch mit den Wünschen der Usern: Laut einer Yougov-Umfrage im Auftrag von Smart-Home-Anbieter Eon gaben 31% der Befragten an, sich durch Warnung aufs Smartphone sicherer zu fühlen, 28% würden gerne von unterwegs das Licht ein- und ausschalten können und ebenfalls 28% würden sich durch eine Smartphone-gesteuerte Überwachungskamera sicherer fühlen. Fakt ist allerdings: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber mit geringen Investitionen können Sie den Einbrechern das Leben deutlich schwerer machen - oft reicht schon der Eindruck guter Überwachung, um die Langfinger von ihrem Plan abrücken zu lassen. Und es vermittelt auch ein gutes Gefühl der Sicherheit, wie auch Verena Wriedt weiß: "Ich fühle mich heute sehr sicher in der Wohnung."

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