WhatsApp News-Ticker: Darf man WhatsApp bald nicht mehr beruflich nutzen?

Am 25.05.2018 tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Wer WhatsApp dann beruflich nutzt, könnte sich strafbar machen und muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Das und weitere News rund um WhatsApp lesen Sie in unserem News-Ticker.

WhatsApp ist einer der beliebtesten Messenger weltweit. Bild: dpa

Bis zu 1,3 Milliarden Menschen benutzen den Messenger-Dienst WhatsApp weltweit. Der Messenger ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Alle Infos über aktuelle Entwicklungen, Updates und News finden Sie hier.

WhatsApp-News im Ticker:

+++ 22.05.2018: WhatsApp-Nutzung auf Diensthandy ist Verstoß gegen DSGVO +++

Nach Einschätzung von Datenschutz-Experten ist die berufliche Nutzung von WhatsApp ein Verstoß gegen die DSGVO. Eine Weitergabe der Daten ohne Einwilligung ist verboten. WEr es dennoch macht, muss mit teuren Strafen rechnen. Unternehmen, die gegen die DSGVO verstoßen, müssen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen Umsatzes rechnen.

+++ 18.05.2018: Schränkt die Datenschutzgrundverordnung die WhatsApp-Nutzung ein? +++

Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Wer WhatsApp dann nicht nur privat, sondern auch dienstlich auf einem Firmentelefon verwendet, könnte nach Einschätzungen von Experten gegen die DSGVO verstoßen und sich somit strafbar machen. Wenn Kundendaten "ohne Rechtsgrundlage oder Einwilligung" weitergegeben werden, handele es sich laut Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz in Schleswig Holstein, um einen Datenschutzverstoß.

Wie die "Welt" weiter schreibt, soll das vor allem Handwerker und Freiberufler treffen, die Kundendaten in WhatsApp verwenden. Und das könnte teuer werden: Datenschutzverstöße werden nämlich mit hohen Bußgeldern geahndet. Es wird empfohlen sich von Anfang an, rechtskonform zu verhalten, um das zu vermeiden. Handwerker verwenden WhatsApp als Kommunikationsmittel auf Baustellen und sich Fotos von Kunden schicken zu lassen, die defekte Stellen zeigen. "Da Whatsapp Zugriff auf dieses Bild erhält, handelt es sich hierbei um eine Datenübertragung an Whatsapp, für die der betroffene Kunde jedoch keine Einwilligung erteilt hat", sagte Datenschutzexperte Markus Pfeifer gegenüber der "Welt".

+++ 16.05.2018: Neue Funktionen für Gruppenchats +++

Die WhatsApp-Entwickler haben dem Gruppenchat neue Funktionen spendiert. Diese sollen sowohl Admins als auch Nutzern mehr Kontrolle geben. So können nun in der Gruppenbeschreibung der Zweck der Gruppe, Regeln als auch Themen festgelegt werden. Außerdem kann der Admin festlegen, wer Gruppenbescheibung, -namen sowie -bild ändern kann. Übrigens können Admins nun anderen Admins ihren Status entziehen. Jedoch ist es nun nicht mehr möglich den Gruppengründer aus der Gruppe zu entfernen.

Doch nicht jeder WhatsApp-Nutzer ist von den Gruppenchats begeistert. Wer sich aus einer Gruppe entfernt, weil er genervt ist, kann sich nun freuen. WhatsApp verhindert nun, dass jemand nach Verlassen einer Gruppe sofort wieder hinzugefügt werden kann. Zudem gibt es eine neue Suchfunktion innerhalb der Gruppe: So kann man nicht nur nach Inhalten sondern auch gezielt nach Gruppenteilnehmern suchen und auch nach Nachrichten, in den denen sie erwähnt wurden. Dafür gibt es nun den neuen "@"-Button.

+++ 08.05.2018: WhatsApp-Falle! Nachricht lässt Handy abstürzen +++

WhatsApp-Nutzer müssen dieser Tage vorsichtig sein. Wieder einmal kursiert eine gefährliche Nachricht, die nicht nur Ihren Messenger sondern gleich Ihr gesamtes Handy zum Absturz bringen könnte. Die Nachrichten sehen harmlos aus, wollen mit "Das ist super interessant" zum Öffnen animieren. Am Ende der Nachricht ist ein schwarzer Punkt zu finden, den man antippen soll.

Wer tatsächlich klickt, bringt sein System unweigerlich zum Abturz. Laut "chip.de" sind sowohl Android- als auch iOS-Nutzer betroffen. Sollten Sie eine solche Nachricht von einem Unbekannten erhalten, dann am besten ignorieren und direkt löschen.

+++ 07.05.2018: WhatsApp spielt jetzt Facebook-Videos ab +++

Mit dem neuesten Update der iOS-Version rückt WhatsApp näher an den Mutterkonzern Facebook heran. Mit der Version 2.18.51 ist es nun möglich, Facebook und Instagram-Video direkt per WhatsApp zu teilen und dort auch abzuspielen. Das Video legt sich dann über den aktuellen Chat (Bild-im-Bild-Funktion). Dadurch können WhatsApp-Nutzer das Video nicht nur größer machen, sondern es auch während der Wiedergabe verschieben und sogar den Chat wechseln. Wann die Funktion auch für anderen Betriebssysteme verfügbar ist, ist noch unklar.

+++ 06.05.2018: Deutsche verschicken weniger SMS +++

Die SMS wird immer mehr zum Auslaufmodell. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nach neuen Zahlen der Bundesnetzagentur nur noch gut 10 Milliarden Kurzmitteilungen verschickt. Auf dem Höhepunkt der SMS-Ära im Jahr 2012 waren es noch fast 60 Milliarden. Seitdem haben kostenlose Messengerdienste wie WhatsApp oder iMessage der Kurzmitteilung den Rang abgelaufen.

Einen rasanten Anstieg erlebt dagegen weiterhin die mobile Datennutzung. Im vergangenen Jahr wurden rund 1,4 Milliarden Gigabyte an Daten über die Mobilfunknetze übertragen. Das ist eine Zunahme um 52 Prozent im Vergleich zu 2016 - eine Folge der steigenden Verbreitung von Smartphones.

+++ 04.05.2018: Wird in WhatsApp bald Werbung angezeigt? +++

Noch 2012 hieß es vom WhatsApp-Gründer Jan Koum, dass es in WhatsApp keine Werbung geben werde. Das ist nun Geschichte: Koum hat dem Messenger nun den Rücken gekehrt. Facebooks Messenger-Chef David Marcus bestätigte nun in einem Interview mit CNBC, dass sich WhatsApp künftig für Werbung öffnen werde.

Wie die Integration von Werbung aussehen könne, ist noch völlig unklar. Marcus erklärte lediglich, dass man Unternehmen den Zugang zu WhatsApp ermöglichen will. Außerdem werde intern über die Möglichkeit diskutiert, dass man im Status Werbung einbinden könnte. Ähnlich werde dies bereits in der Story-Funktion von Instagram angewendet.

+++ 02.05.2018: Gruppen-Videotelefonie, Sticker und Co.! Zuckerberg präsentiert Updates +++

Auf der Facebook F8 Konferenz kündigten die WhatsApp-Macher gleich mehrere neue Funktion für den Messenger an. So sollen Nutzer der Chat-App bald mit mehreren Leuten gleichzeitig per Video miteinander telefonieren können.

Außerdem sollen bald Sticker per WhatsApp verschickt werden können. Es soll dann sogar möglich sein, regional begrenzte Aufkleber zu verschicken. So könnte es Sticker geben, die nur in Berlin verwendbar sind. Zudem können Drittanbieter Sticker an WhatsApp-Nutzer verkaufen.

+++ 25.04.2018: Vorsicht vor DIESER fiesen WhatsApp-Falle+++

Es passiert leider immer wieder: Derzeit geistert ein vermeintliches Gewinnspiel beim Messenger WhatsApp umher, das dem Nutzereinen kostenlosen Schokoladenkorb voller Produkte des Herstellers Milka verspricht. Das Problem: Bei der Nachricht handelt es sich um eine fiese Falle, bei der Naschkatzen besonders schnell zum Opfer werden.Dem Versender geht es schlicht um das Sammeln von Nutzerdaten für Werbemail oder Anrufe - ein Gewinnspiel gibt es nicht. Also: Finger weg!

+++ 25.04.2018: WhatsApp-Nutzer müssen 16 Jahre alt sein +++

Jetzt ist es offiziell: Nur wer schon 16 Jahre alt ist, darf den Messenger noch benutzen, berichtet bild.de. Bisher lag das Mindestalter bei 13 Jahren. WhatsApp-Mutter Facebook muss sich an die neue EU-Datenschutzgrundverordnung halten, die ab dem 25. Mai gilt. Demnach müssen Nutzer dieses Mindestalter haben, um der Verarbeitung ihrer Daten zustimmen zu können.

Trotzdem werden Jüngere die App wohl weiter nutzen: Es gibt keine Kontrolle - der Nutzer wird einfach nur gefragt, ob er bereits 16 Jahre alt ist.

+++ 20.04.2018: Prio-Funktion markiert wichtige Nachrichten +++

Wer mit mehreren Personen schreibt, kennt das Problem: Immer wieder gehen wichtige Nachrichten unter. WhatsApp gönnt seinen Nutzern nun eine neue Funktion, damit das Übersehen der Vergangenheit angehört. In der Beta-Version2.18.117 können einzelne Kontakte und Gruppen priorisiert werden. Dadurch kann man festlegen, dass man immer und überall über neue Nachrichten informiert werden möchte. So müssen Nutzer nicht mehr einen kompletten Kanal stumm schalten, sondern können gezielt auswählen, welche Personen wichtig sind und welche eben nicht.

Standardmäßig ist für alle Kontakte "Benachrichtigungen mit hoher Priorität" festgelegt. Wer das ändern will, muss in den Einstellungen unter "Benachrichtigungen" die Auswahl ausstellen und danach in den jeweiligen Kontakt- oder Gruppeninfos eine separate Einstellung vornehmen.

+++ 16.04.2018: WhatsApp hebt Mindestalter an +++

Bald könnte für unter 16-Jährige die Nutzung von WhatsApp verboten sein. Der Grund: Der Messengergigant setzt das Mindestalter für die Nutzung der App von 13 auf 16 Jahre hoch. Wie "WABetaInfo" berichtet, soll die Änderung spätestens am 25. Mai 2018 in Kraft treten. Dann gilt nämlich auch die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Diese sieht vor, dass nur Daten von Nutzern ab einem Alter von 16 Jahren gesammelt werden darf. Da WhatsApp ebenfalls sämtliche Daten sammelt, muss es sich an das Gesetz halten.

Wer jünger ist, brauch für die weitere Nutzung eine Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten. WhatsApp wird über die Änderung informieren.

  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
Empfehlungen für den news.de-Leser