2017: Unglaublich, aber wahr: Die schlechtesten Passwörter des Jahres 2017

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, seine Daten im Internet mit sicheren Passwörtern zu schützen. Doch auch 2017 war das vielen Usern noch immer ziemlich egal.

Viele Passwörter bieten keinen Schutz vor Hackern Bild: sabrisy/Shutterstock.com/spot on news

Es ist immer wieder unglaublich, mit welch schlechten Passwörtern die Menschen ihre Daten im Netz absichern. Auch im Jahr 2017 führt das internationale Ranking ein altbekanntes Passwort an, bei dem man eigentlich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. Wie das auf Online-Sicherheit spezialisierte Unternehmen SplashData laut der britischen "Daily Mail" bekanntgegeben hat, ist "123456" wie im Vorjahr das beliebteste Passwort des Jahres.

Mehr als fünf Millionen geleakte Passwörter ausgewertet

Das ist das Ergebnis aus mehr als fünf Millionen geleakten Passwörtern aus dem Jahr 2017, die von SplashData ausgewertet wurden. Doch auch die weiteren Plätze lassen einen etwas sprachlos zurück. Scheinbar hat ein Großteil der User trotz des allseits bekannten Datendiebstahls im Internet kein Bedürfnis, die eigenen Accounts mit sicheren Passwörtern zu schützen. So folgt auf Position zwei das wenig einfallsreiche Passwort "password", gefolgt von "12345678" und "qwerty" (entspricht auf deutschen Tastaturen "qwertz"). Und sogar ein Kino-Blockbuster hat es neu in die Liste geschafft: Mit "starwars" (Platz 16) sichern ebenfalls viele User ihre Daten.

Dabei sind gebräuchliche Begriffe aus der Popkultur und dem Sport absolut nicht zu empfehlen. Hacker wissen schließlich genau, dass viele Leute leicht zu merkende Passwörter verwenden, wie Morgan Slain, CEO von SplashData, erklärt. Auch Automarken, wie "ferrari" oder "mercedes" sind in der Top-50-Liste der schlechtesten Passwörter häufiger vertreten. Doch auch diese schützen die eigenen Accounts nicht wirklich. Die Experten warnen zudem davor, dass das Hinzufügen einer Zahl oder eines Symbols zu einem gewöhnlichen Wort ebenfalls ein uneffektiver Trick ist. Erschreckend sei zudem, dass viele User ein und dasselbe Passwort für alle ihre Accounts verwenden.

spot on news

0 Kommentare
Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser