Android-Trojaner "Loapi": Schmelzende Akkus! DIESER Trojaner zerlegt Ihr Smartphone

Nehmen Sie sich in Acht! Es kursiert ein neuer Android-Trojaner, der Ihr Smartphone nicht nur technisch sondern tatsächlich physisch zerstören kann. "Loapi" lässt angeblich Hüllen aufplatzen und Akkus schmelzen.

"Loapi" zerlegt Ihr Smartphone tatsächlich physisch. Bild: Fotolia/ weerapat1003

Sicherheitsexperten warnen Smartphone-User aktuell vor einem zerstörerischen Android-Trojaner. "Loapi" heißt die Malware, die Akkus zum Schmelzen bringt und Smartphone-Hüllen aufplatzen lässt. Laut dem Technikportal "heise.de" versteckt sich der Trojaner Loapi hinter falschen Anti-Viren-Programmen und Porno-Apps.

Trojaner "Loapi" lässt Smartphone-Akku schmelzen

Innerhalb der Anwendungen werden Werbeanzeigen eingeblendet. Klickt man darauf, landet man auf weiteren Webseiten mit Fake-Apps, die den Trojaner beinhalten. Kaspersky, ein Unternehmen, welches Anti-Malware-Software vertreibt, hat "Loapi" mit einem Smartphone getestet und erschreckendes herausgefunden. Zwei Tage nachdem der Trojaner auf dem Handy installiert wurde, wölbte sich der Akku des Gerätes sichtbar.

So zerlegt der Trojaner "Loapi" Ihr Smartphone

Ohne weiteres kann "Loapi" allerdings nicht auf ihrem Smartphone wüten. Nach der vermeintlichen App-Installation wird der Besitzer laut "heise.de" mit einer Berechtigungsschleife konfrontiert, in der der Schädling immer wieder Admin-Rechte einfordert. Fällt der User auch darauf herein, kann sich "Loapi" ans Werke machen.

Die Folgen sind verheerend. "Über das Web-Modul soll Loapi via WAP-Billing und das Versenden von Bestätigungs-SMS Abos abschließen können", schreibt "heise.de". Zudem kann er das SMS-Modul anzapfen und dadurch Nachrichten in Ihrem Namen versenden. Wie "wize.life" berichtet, verbindet "Loapi" Ihr Smartphone zudem mit Command-and-Control-Server und installiert weitere schädliche Module.

So können Sie sich vor "Loapi" schützen

Schützen können Sie sich lediglich, in dem Sie App-Installationen außerhalb der offiziellen App-Stores vermeiden bzw. sogar deaktivieren.

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fka/bua/news.de

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