Stiftung Warentest November 2017: Fitnessarmbänder im Test! HIER schneiden Wearables richtig mies ab

Sie zählen die Schritte, messen den Puls und errechnen den Kalorienverbrauch - für gesundheitsbewusste Menschen sind Fitness-Armbänder ein wichtiger Begleiter. Laut Stiftung Warentest haben Wearables jedoch einige Nachteile.

Fitness-Tracker zeichnen auf, wie viel sich ihr Träger bewegt. Das ist einerseits praktisch, birgt aber auch das Risiko, dass Gesundheitsdaten gesammelt werden. Bild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Auch zu Weihnachten 2017 dürften sie zu den am meisten verschenkten Technik-Gadgets gehören: Fitnessarmbänder sind das heißeste Accessoire für alle, die sich gern beim Sport verausgaben und ihre Leistungen aufzeichnen möchten. Doch angesichts der unzähligen Modelle, die im Bereich Fitnessarmbänder derzeit auf dem Markt sind, fällt es für Verbraucher schwer, das richtige Modell zu finden. Viele Kunden vertrauen deshalb auf Testberichte, um das beste Fitnessarmband ausfindig zu machen.

Stiftung Warentest prüft Fitnessarmbänder und Wearables auf Herz und Nieren

Um eine Schneise in den Dschungel der Wearables zu schlagen, hat sich Stiftung Warentest mit dem Thema Fitnessarmbänder befasst und die technischen Gadgets für Sportfans genauer unter die Lupe genommen. Ein Aspekt interessierte die Verbrauchertester dabei besonders: Wie schneiden Fitnessarmbänder, Smartwatches, Laufuhren und Co. in Sachen Datenschutz ab? Immerhin funken die technischen Wunderwerke am Handgelenk pausenlos sensible Daten zu Smartphone und Co., um das Bewegungsprofil ihres Trägers zu erstellen.

Knackpunkt Datenschutz: Fitnessarmbänder fallen im Test 12/2017 durch

Und siehe da: Kaum ein Modell konnte die hohen Erwartungen von Stiftung Warentest in Sachen Kundenrechte und Datenschutz erfüllen. Die technischen Wunderwerke sind diesbezüglich nämlich sehr von gestern, urteilt Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 12/2017).

Nur zwei Mal "gut" von Stiftung Warentest! Wearables hinken bei Nutzerdaten hinterher

Lediglich eins von 13 getesteten Wearables erhielt die Note "gut", acht Modelle waren "befriedigend", viermal gab es ein "ausreichend". Die schlechten Noten sind überwiegend gar nicht einmal technikbedingt, meist führten ein kritisches Datensendeverhalten oder Mängel im Kleingedruckten zur Abwertung. Bemängelt wurde etwa die unnötige Weitergabe personenbezogener Daten an Unternehmen im Kreditgeschäft oder die Erhebung von persönlichen Daten aus dem Adressbuch. Bei der Nutzung anderer Produkte wurden etwa Name, Alter oder Körpergewicht und sportliche Aktivitäten an Dritte verschickt.

Schon gelesen? Getestet! Nur 2 von 12 Fitnessarmbänder sind 'gut'.

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loc/kns/news.de/dpa

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