FlexiSpy: Keiner ist sicher! DAS ist die gefährlichste App der Welt

Geht mein Partner fremd? Diese Frage stellen sich tausende Menschen. Eine App will nun die Lösung gefunden haben. Ihre Anwendung ist in Deutschland jedoch illegal. Trotzdem kann man sie problemlos herunterladen und verwenden.

Mit der Spionage-App "FlexiSpy" kann man eine andere Person vollständig überwachen. Bild: dpa

Ich habe Angst, dass mich mein Partner betrügt. Viele greifen in ihrer Unsicherheit zu radikalen Mitteln. Das geht los mit dem heimlichen Lesen von SMS oder dem Engagieren eines Privatdetektivs. Noch viel effektiver ist eine App, die es erlaubt, das Handy einer bestimmten Person rund um die Uhr zu überwachen. Gefährlich – und illegal.

"FlexiSpy": So gefährlich ist der Handy-Spion

"Die leistungsstärkste Überwachungssoftware der Welt für Computer, Handys und Tablets. Wissen Sie alles, was auf einem Computer oder Smartphone passiert, egal wo Sie sind", heißt es es auf der offiziellen Website von "FlexiSpy". Und das scheint nicht untertrieben. Wer die App kauft (Für 60 oder 170 Euro, je nachdem, ob der Premium- oder Extreme-Variante), bekommt ein komplettes Spionage-Set.

Spionage mit dem Smartphone - "FlexiSpy" macht's möglich

Man muss die App nur noch auf das Handy des ahnungslosen Opfers installieren und schon hat man vollen Zugriff auf alle Daten. Fotos, SMS, Videos, Telefonate, Zugangsdaten, Chatverläufe ...einfach alles. Und der Handybesitzer merkt davon nichts. Denn die App ist absolut unsichtbar, heißt es zumindest auf "flexispy.com". Dort heißt es aber auch, das man die App nur mit dem Einverständnis des Handybesitzer installieren dürfe.

Illegal und trotzdem sehr beliebt - So wird "FlexiSpy" in Deutschland genutzt

Das hat auch einen guten Grund. Denn eine unerlaubte Überwachung des Handy ist ein Eingriff in die Privatsphäre und wird in Deutschland mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet. Trotzdem sollen laut "motherboard.vice.com" über 1.000 Personen in Deutschland diese benutzen. Die Mehrzahl sei dabei männlich, aber auch ein Drittel der Kunden seien Frauen. Hauptsächlich ginge es den meisten darum, den Partner zu überwachen und beim Fremdgehen zu erwischen.

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mag/jat/news.de

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