Abzocke auf Facebook: Selbstbefriedigung im Live-Chat endet in Erpressung

So hatte sich ein 27-Jähriger aus Künzell ist Osthessen seinen versexten Live-Chat aber nicht vorgestellt. Über Facebook kam er einer unbekannten Schönen näher, ließ vor der Kamera ungeniert die Hüllen fallen. Doch es folgte das böse Erwachen.

Selbstbefriedigung im Live-Chat? Eine schlechte Idee! Bild: Fotolia

Man sollte auf Facebook eben doch nicht leichtfertig intime Details seines Privatlebens bekanntgeben oder gar vor einer Kamera im Live-Chat die Hüllen fallen lassen. Erst recht nicht, wenn man sein Gegenüber erst vor Kurzem kennengelernt hat.

Wie "Focus Online" berichtet, hatte ein 27 Jahre alter Mann aus dem osthessischen Künzell von einer Unbekannten eine Freundschaftsanfrage bekommen und diese prompt bestätigt. Im Video-Chat wollten sie sich schließlich näher kennenlernen, wobei es ziemlich schnell heiß herging. Zu schnell, wie sich zeigen sollte.

Selbstbefriedung im Video-Chat endet in Erpressung

Vor der Kamera ließen beide die Hüllen fallen und befriedigten sich letztendlich selbst. Keine gute Idee! Wenig später erhielt der junge Mann einen Anruf von einer ausländischen Nummer. Sein pikanter Sex-Auftritt wurde auf Video festgehalten. Die Erpresser forderten 800 Euro. Sollte er dieser Aufforderung nicht nachkommen, würde das Video bei Youtube hochgeladen werden, ließen die Erpresser den Mann wissen.

Masturbations-Clip landet auf Youtube

Doch der 27-Jährige verweigerte die Zahlung, so dass der Clip tatsächlich auf der Video-Plattform landete. Zudem erstattete er Anzeige gegen unbekannt, so "Focus Online". Hoffnung, den oder die Täter zu finden, besteht jedoch kaum.

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fka/loc/news.de

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