Von news.de-Volontär Thomas Jacob - 29.11.2016, 14.53 Uhr

Telekom-Angriff November 2016: So schützen Sie sich vor heimtückischen Hacker-Attacken

Der Hacker-Angriff auf die deutsche Telekom hat das Thema Computersicherheit wieder ins öffentliche Bewusstsein gerufen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Router, Rechner und Ihr Smartphone vor Cyber-Attacken schützen.

Mit diesen Tipps schützen Sie sich vor Cyber-Attacken. Bild: Oliver Berg/dpa

Die weltweite Vernetzung schreitet stetig voran. Das "Internet der Dinge"bezeichnet dabei das Phänomen, dass immer mehr Alltagsgegenstände mit dem Internet verbunden sind. Obwohl es das Leben erleichtert, wenn man beispielsweise Produkte mit einem Knopfdruck via Amazon Dash über das Netz bestellen oder den Status von Licht und Heizung auch von unterwegs abrufen kann, birgt die neue Technik auch Risiken wie etwa durch Hacker-Angriffe. Die folgenden Tipps sollten Sie beachten, um sich richtig vor Cyberattacken zu schützen.

Telekom-Angriff November 2016: So schützen Sie Ihren Router vor Hacker-Angriffen

Im Falle der Telekom-Störung, bei der über 900.000 Kunden betroffen waren, gehen Experten davon aus, dass es sich um einen gezielten Hacker-Angriff gehandelt hat. Obwohl sich die Angreifer nach ersten Erkenntnissen über eine Sicherheitslücke Zugang zu den Telekom-Routern verschafft haben, können Sie das Risiko einer Cyberattacke reduzieren. Ändern Sie dafür unbedingt das Standardpasswort Ihres Routers und installieren Sie regelmäßig Sicherheits- und Firmware-Updates, die von Ihrem Anbieter bereitgestellt werden.

Hacker-Angriff: Gastzugang am Router deaktivieren und Fernverwaltung ausschalten

Zusätzlich sollten Sie am Router die Fernverwaltung deaktivieren, die Zugriff von außen ermöglicht. Gleiches gilt für sogenannte Gastzugänge, über die sich Geräte automatisch mit dem Heimnetzwerk verbinden können. Die entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Router-Modell. Außerdem sollten Sie das heimische WLAN verschlüsseln, um unerwünschte Zugriffe zu verhindern. Nutzen Sie dazu unbedingt den Verschlüsselungsstandard WPA2 und vergeben Sie auch hier ein starkes Passwort.

Ein starkes Passwort schützt vor Cyber-Attacken

Verwenden Sie nach Möglichkeit verschiedene Passwörter für verschiedene Dienste. So können Datendiebe mit einem erbeuteten Kennwort nicht auf all Ihre Konten zugreifen. Nutzen Sie dazu "starke" Passwörter, also eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Mit Passwort-Managern wie Keepass behalten Sie dabei den Überblick über Ihre Passwörter, sodass Sie all Ihre Zugangsdaten nicht ständig im Kopf haben müssen.

Lesen Sie auch: Kein Internet zu Hause? Was Sie jetzt dagegen tun können.

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