Sex-Roboter: Gummipuppe adé! Das ist das Sexspielzeug der Zukunft

Filme wie "A.I.", "Her" oder "Ex Machina", in denen Roboter und Künstliche Intelligenzen die Hauptrolle spielen, klingen angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Robotertechnologie längst nicht mehr nach Science-Fiction. Gerade im Bereich der Sexspielzeuge sind Gummipuppen längst passé und Sex-Roboter die neueste Generation lustvoller Stimulation.

Sex mit Robotern, die über Künstliche Intelligenz verfügen, ist längst keine Zukunftsmusik mehr. (Symbolbild) Bild: Fotolia/sakkmersteke

Roxxxy mag zwar wie eine Schaufensterpuppe aussehen, aber was auf den ersten Blick nicht sofort auffällt: Sie ist einer der ersten Sex-Roboter überhaupt. Entwickelt hat ihn Matt McMullen, Chef der Firma TrueCompanion. McMullen hatte bereits 1996 lebensgroße Puppen entworfen. Inzwischen hat er die mit Roboter-Technologie kombiniert. Das Ergebnis ist Roxxxy, die erste "Real Doll".

Sex-Roboter mit Künstlicher Intelligenz und warmer Haut

Die verfügt über fünf programmierte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel "Frigid Farrah", "Wild Wendy" oder "Young Yoko", und ihr Aussehen kann je nach Wunsch individualisiert werden. 7.000 US-Dollar kostet der Spaß, aber ausgereift ist Roxxxy noch lange nicht. Matt McMullen möchte den Sex-Roboter mit Künstlicher Intelligenz kombinieren, berichtet die "Süddeutsche".

"Der erste Schritt ist eine Software, die Unterhaltungen führen, von ihrem Gesprächspartner lernen und sich wichtige Fakten über ihn merken kann." Wenn es nach ihm geht, ist die Software Ende 2016 fertig programmiert und kann 2017 mit der Hardware verbunden werden.

Wie der "Daily Star" berichtet, ist das aber nicht die einzige Neuerung der "RealDoll". Neben einer männlichen Puppe, an der die Firma bereits arbeitet, heißt der nächste Schritt warme Haut, was mit einer neuen, aber bislang nicht bekannten, Technologie möglich sein soll. So würden die Sex-Roboter noch lebensechter und wären besonders geeignet für "sehr schüchterne Menschen, die sich in der Dating-Welt schwer tun", so McMullen.

Ethische Bedenken und Kritik an Sex-Robotern

Doch die zukunftsweisenden Visionen und Entwicklungen des Unternehmers stoßen in der breiten Öffentlichkeit auch auf Kritik. So gründete die britische Wissenschaftlerin Kathleen Richardson eine Kampagne gegen Sex-Roboter. Sie befürchtet, dass Sex-Roboter nicht nur die Frauen und Kinder auf sexuelle Objekte reduzieren würden. Auch die Käufer würden "auf ein Ding reduziert wie die Roboter", heißt es in der Kampagne. Darüber hinaus bestehe der Verdacht, dass die Empathie- und Beziehungsfähigkeit durch Sex-Roboter beeinträchtig werde.

FOTOS: Roboter Nützliche Helfer

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