WhatsApp: Vorsicht vor Ute Christoff! Diese Kettenbriefe sind Fakes

Bei WhatsApp kursieren immer wieder Kettenbriefe, die vor Viren, Abofallen und ominösen Nutzern warnen. Aktuell sorgt der angebliche Virus "Ute Christoff" und eine Warnung, dass WhatsApp kostenpflichtig wird, für Aufregung. So erkennen Sie Fakes.

Bei WhatsApp kursieren Kettenbriefe, die vor vermeintlichen Viren warnen. Bild: dpa

Je beliebter eine App, desto häufiger wird sie Ziel von Hackern. So auch beim Messengerdienst WhatsApp. Erst kürzlich warnte die Netzgemeinde vor dem Update auf WhatsApp Gold und nun gibt es bereits zwei neue Fake-Nachrichten, vor denen sich die Nutzer der App vorsehen sollten.

Vorsicht Virus! Was steckt hinter der Warnung vor Ute Christoff bei WhatsApp

Seit einigen Tagen macht laut "mimikama.at" die Warnung vor Ute Christoff auf WhatsApp die Runde. Angeblich ist Ute ein Virus, der die Festplatte zerstören soll, wenn man den Kontakt zum Telefonbuch hinzufügt. Doch was steckt dahinter?

Speichert man sich Ute Christoff in den eigenen Kontakten ab, kann nichts passieren. Denn nur weil man eine Telefonnummer überträgt, kann man sich keinen Virus herunterladen. Einen solchen Virus kann man sich nur einfangen, wenn man Anhänge speichert oder ein Programm ausführt. Bei dem Kettenbrief handelt es sich also um einen Fake.

Erfahren Sie mehr: Viren-Alarm? Das steckt hinter den nervigen Kettenbriefen.

Wird WhatsApp kostenpflichtig?

Genauso auch bei der nächsten Nachricht, die man an mindestens zehn Kontakte weiterleiten soll. In der Nachricht wird behauptet, dass Facebook sämtliche Kontakte kopiert habe und der Messengerdienst ab sofort Geld koste.

Auch bei diesem Kettenbrief handelt es sich um einen Fake. Dahinter verbirgt sich eine Zusammenstellung verschiedener Kettenbriefe. Nur ein Absatz ist neu und bezieht sich auf die aktuellen Änderungen der AGBs. WhatsApp wird definitiv nicht kostenpflichtig. Am besten Sie ignorieren diese Nachricht und löschen sie.

So erkennen Sie Fake-Nachrichten bei Whatsapp

  • Nachdenken! Kann das, was da steht, tatsächlich stimmen?
  • Bei Google über einen angeblichen Virus informieren
  • Wenn die Rechtschreibung nicht korrekt ist, stimmt meist etwas nicht.
  • Wenn am Ende der Nachricht steht, dass man sie unbedingt weiterleiten soll, ist es definitiv ein Fake.

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bua/jat/news.de

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