Pokémon: "PokéDates": Verlieben sich so bald Pokémon-Jäger weltweit?

"Pokémon Go" ist ein voller Erfolg, an dem auch andere Unternehmen gerne teilhaben wollen. Eine neue Website versucht nun über "Pokémon Go" Dates zu vermitteln.

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"Pokémon Go" ist der Hit der vergangenen Tage. Rund um den Globus machen sich Smartphone-User aller Altersstufen auf, um kleine, virtuelle Monster zu fangen und gegeneinander kämpfen zu lassen. Kein Wunder, dass andere Unternehmen auf den Erfolgszug des Handy-Games mitaufspringen wollen. So wurde vom Entwickler Project Fixup nun eine Website ins Leben gerufen, die einsame "Pokémon"-Jäger zusammenführen will. "PokéDates" nennt sich der neue Dating-Service, der nicht viel anders funktioniert als herkömmliche Flirt-Portale.

Anmelden können sich User mit ihrer E-Mail-Adresse, im Anschluss werden ein paar Fragen zum eigenen Körper und der Persönlichkeit beantwortet und ein Foto hochgeladen. Zu guter Letzt ist die Angabe, wann man am liebsten nach draußen geht und Pokémon jagt jedoch unerlässlich. Wurde vom System ein potenzieller Partner gefunden, werden Treffpunkt und Zeit vorgeschlagen. User müssen dann nichts weiter tun, als rechtzeitig am vereinbarten Ort zu erscheinen und dem Schicksal seinen Lauf zu lassen.

"Pokémon Go"-Spieler werden teilweise blind für die reale Welt. Sehen Sie in diesem Clipfish-Video, was passieren kann, wenn man nicht mehr auf die eigene Umwelt achtet

Start für "Pokémon Go" in Japan

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Der große Haken: Nur das erste Date gibt es umsonst, danach müssen Flirtwillige zahlen. Jede weitere arrangierte Verabredung kostet umgerechnet um die 18 Euro. Noch ist die Funktion in Deutschland nicht verfügbar, sollte sich die Website allerdings in ausgewählten US-Städten bewähren, soll sie weltweit ausgebaut werden.

"Pokémon Go" ist in mittlerweile über 30 Ländern spielbar, heute kam ein weiterer großer Markt dazu. Die App feierte Download-Premiere in Japan, was zu einer erneuten Überlastung der Server führte.

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