Trikotgate: So reagieren das Netz und Puma auf das Schweizer #Trikotgate

Reihenweise Trikots der Schweizer Nationalmannschaft haben das EM-Vorrundenspiel gegen Frankreich nicht überlebt. Unter dem Hashtag #Trikotgate ergießt sich der Spott über Hersteller Puma. Der fränkische Ausrüster lässt nun das Material prüfen.

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Das letzte EM-Vorrundenspiel in der Gruppe A zwischen Gastgeber Frankreich und der Schweiz sorgte eher für schwere Augenlieder als für Begeisterung. Einziges Highlight waren für die Internet-Community die zerrissenen Trikots der Schweizer Auswahl. Unter dem Hashtag #Trikotgate machten sich die Twitter-User schon während der Partie ausgiebig über Ausrüster Puma lustig, der bereits reagierte. Das sind die besten Reaktionen.

"Fake-Trikots?"

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Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich beispielsweise ein Bild, auf dem der französische Juve-Star Paul Pogba ausgiebig am Trikot des Ex-Gladbachers und zukünftigen Arsenal-London-Spielers Granit Xhaka zieht und es zerfetzt. Die Aufschrift: "Gut, dass Puma keine Kondome herstellt." Xhakas Jersey riss gleich zweimal. Sein Kommentar dazu: "Wir Schweizer sind halt nur so zu stoppen."

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Ein anderer User wundert sich höhnisch: "Dachte die Schweiz ist bekannt für Löcher im Käse und nicht in den Trikots." Für einen weiteren User ist es "der Stoff, aus dem die Albträume sind". Ex-Nationaltorhüter und ZDF-Experte Oliver Kahn (47) witzelte gar: "Vielleicht haben die Fake-Trikots erwischt."

"Die Schweizer sparen auch an allem."

Es ist durchaus erstaunlich, wie schnell der Stoff den Zupfattacken der französischen Spieler nachgab. Mit dem Spiel selbst waren aber die wenigsten glücklich: "Es fehlen nur noch Torgefahr und reißfeste Trikots", schrieb der Schweizer Sender SRF auf seiner Homepage. Resigniert konstatiert ein User: "Die Schweiz hat heute mehr zerrissene Shirts, als Schüsse auf das Tor."

Für die Zuschauer war der Blick ins Netz eine willkommene Alternative. Bei Tweets wie: "Könnten eigentlich auch direkt die Rückennummern mit Farbe auf den Rücken malen, oder?" und "Beim Trikottausch steht Frankreich mit leeren Händen da" sowie "Die Trikots waren eigentlich für die Chippendales gedacht" war man schließlich bestens unterhalten.

Der Spott kannte keine Grenzen und vor allem Memmes erfreuten sich starker Beliebtheit. So zeigt beispielsweise ein Bild eine Gruppe nackter Männer die Fußball spielen. Darunter steht: "Die Schweizer nach Abpfiff." Nicht die einzige Material-Panne an diesem Abend. Nach einem Zweikampf zwischen dem Schweizer Valon Behrami und Frankreichs Antoine Griezmann verlor auch der Ball, allerdings von Adidas, Luft und war innerhalb von Sekunden platt.

So reagiert Puma

Ein anderer User schreibt, nachdem der erste Twitter-Sturm vorbei war: "Genug Puma-Witze gemacht. Nun reißt Euch zusammen." Was sich lustig liest, ist für den fränkischen Ausrüster aber ein ernst zu nehmendes Image-Problem. Der Sportartikelhersteller hat sich über Facebook bereits geäußert: "Unsere fünf PUMA-Teams haben zuvor zehn Spiele bei der EM gespielt, ohne dass dieses Problem auftrat. Unsere Produktexperten untersuchen derzeit das Trikotmaterial. Sobald wir die Ursache wissen, werden wir darüber informieren."

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