Online-Gedenken: Was passiert mit dem Facebook-Profil, wenn man stirbt?

Würden Sie heute sterben, haben Sie vielleicht noch kein Testament oder Abschiedsbrief geschrieben. Aber das ist nicht das einzige, um das man sich heutzutage kümmern muss. Auch Ihre Social-Media-Präsenz will geregelt sein.

Abschied nehmen fällt immer schwer - warum also nicht vorbereitet sein? Bild: Jürgen Flächle/Fotolia/Stephan Jansen/dpa

Verschiedenen Statistiken zufolge nutzen zwischen 25 und 28 Millionen Deutsche Facebook. Somit hat jeder Dritte einen Social Media-Abdruck, den er, wenn er will, hinterlassen kann. Facebook bietet schon seit längerer Zeit an, die Profil-Seiten von Verstorbenen als Gedenkseite anzulegen oder sie nach dem Tod löschen zu lassen.

Was soll mit der eigenen Facebook-Seite geschehen?

Was mit Ihrer Seite passiert, ist ganz allein Ihre Entscheidung. Jedoch ist die Facebook-Seite eine persönliche Erinnerung an Sie, die nicht nur erlaubt, alte Erinnerungen aufleben zu lassen, sondern auch trauernden Angehörigen die Möglichkeit gibt, Ihnen auf der Pinnwand zu gedenken. Die Hinterbliebenen können so gemeinsam um Sie zu trauern.

Manche wollen Ihnen vielleicht auch direkt via Facebook Nachrichten zukommen lassen, weil es ihnen das Gefühl gibt, noch mit Ihnen verbunden zu sein. Außerdem könnten Sie eine letzte Botschaft für Ihre Lieben auf Facebook veröffentlichen lassen.

Wenn Sie sich für eine Gedenkseite entscheiden sollten, hat es definitv Vorteile für Ihre Hinterbliebenen und Sie haben das Gefühl, dass ein Teil von Ihnen immer bleiben wird, auch wenn nur virtuell.

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