18.04.2016, 12.06 Uhr

WhatsApp: Viren-Alarm? Das steckt hinter den nervigen Kettenbriefen

Die nervigen WhatsApp-Kettenbriefe machen vielen Menschen Angst. Immer wieder warnen sie vor angeblichen Viren. Doch sind "Ute Christoff" und Co. wirklich so gefährlich? Können Viren allein durch Kontaktversuche übertragen werden?

WhatsApp-Kettenbriefe: Was steckt wirklich dahinter? Bild: dpa

Wer Gefahr sieht, der möchte auch davor warnen. In Zeiten des 21. Jahrhunderts geschieht dies auch gerne über den beliebten Messenger WhatsApp - mit einem Kettenbrief. Das macht Sinn: Per Kettenbrief sind schnell alle in der Umgebung informiert. Dabei wird auch vor bestimmten WhatsApp-Kontakten wie Ute Christoff, Marcel Hohmann oder Domenik Beuting gewarnt. Diese sollen Viren übertragen, aber stimmt das auch?

Ute Christoff und Co. - Das steckt wirklich hinter den WhatsApp-Kettenbriefen

In der Nachricht heißt es, wer den Kontakt zu ihnen annehme, habe schon sein Handy verseucht. Dann werde die Festplatte gelöscht und die Daten an fiese Hacker übertragen. Laut dem Kettenbrief hätten das auch Fernsehsender schon bestätigt. Doch nicht nur das: Auch Anrufe von bestimmten Nummern sollen gefährlich sein. Die hacken dann nicht nur das eigene Smartphone, sondern auch gleich die der Freunde mit. Diese Warnungen machen vielen Menschen Angst - sind aber laut "stern.de" völlig unbegründet.

WhatsApp-Kettenbriefe: Reine Panikmache

Aus dem Bericht geht hervor, dass man Kontakte bei WhatsApp gar nicht annehmen kann. Wer die Rufnummer schon hat, kann auch über WhatsApp Kontakt aufnehmen. Da spielt es gar keine Rolle, ob er auch im Telefonbuch des Empfänger gespeichert ist. Bislang lassen sich die Viren jedenfalls nicht auf diese Weise übertragen. Ebenfalls komplett falsch ist die Annahme, dass Hacker das Smartphone über einen Anruf übernehmen können oder die Kontakte gleich mitknacken.

Wer solch einen Kettenbrief erhält, sollte laut "stern.de" solche Briefe keinesfalls teilen. Im Zweifelsfall hilft auch eine kurze "Google-Suche" nach den Namen und dem Schlagwort WhatsApp. Meist stellen sich die Briefe als reine Panikmache heraus.

Passend dazu: WhatsApp startet Angriff auf E-Mails

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jko/thf/news.de

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