Oculus Rift ab jetzt vorbestellbar: Das sollten Sie jetzt über die VR-Brille wissen

Seit dem 06. Januar kann die Oculus Rift vorbestellt werden. Die Virtual-Reality-Brille soll für ein neues Spiel- und Filmerlebnis sorgen. Dafür muss man aber auch ordentlich in die Tasche greifen. Alle Infos gibt es hier.

Neues Spielerlebnis: Die Oculus Rift erzeugt ein stereoskopisches 3D-Bild und sorgt mit ihrem großen Sichtfeld und registriert die Bewegungen des Anwenders. Dadurch entsteht ein ganz neues Gefühl der Spielinversion. Bild: dpa/Oculus

Einfach mal kurz einen Berg besteigen, die Antarktis erkunden oder wie Sandra Bullock in "Gravity" durch das Weltall gleiten? Mit der virtuellen Realität soll all dies möglich sein - und das einfach und bequem von Zuhause aus. Nun rückt der Traum vieler Gaming- und Technikfans ein ganzes Stück näher, denn pünktlich zur Elektronikmesse CES in Las Vegas begann der Vorverkauf der wohl meisterwarteten VR-Brille Oculus Rift.

Der Versand soll laut Oculus-Homepage im März 2016 starten. Wer jetzt bestellt, muss allerdings bereits mit einer weiteren Wartezeit bis Juni rechnen. Der Preis ist dabei nicht ohne: Stattliche 700 Euro kostet die Brille derzeit. Wer die Entwicklung bereits vorab finanziell unterstützte, kann sich glücklich schätzen: Für die Teilnahme an der Crowdfunding-Kampagne gibt es eine kostenlose "Special Edition" der VR-Brille.

Oculus Rift vorbestellen: Das ist im Set enthalten und das kostet das Erlebnis zusätzlich

Die Oculus Rift kommt mit dem für die Brille angefertigten Headset, einem Bewegungssensor, den nötigen Kabeln, sowie den VR-Spielen "EVE:Valkyrie" und "Lucky's Tale". Der eigens entwickelte Controller "Touch" ist noch nicht in dem Set enthalten. Er soll erst ab der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein. Stattdessen liegt der Oculus Rift ein XBox-One-Controller bei.

Bevor Sie sich jedoch gleich eine Brille bestellen, sollten Sie zunächst testen, ob ihr PC überhaupt "Oculus ready" ist. Auch dabei kann Ihnen die Hersteller-Seite helfen. "Bild.de" zufolge empfiehlt Oculus "mindestens einen PC mit i5-4590-Prozessor, 8 GB RAM und Windows 7. Als Grafikkarte wird eine Geforce GTX 970, Radeon R9 290 oder ein noch schnelleres Modell empfohlen. Wer neu kauft, ist so schnell mit 1000 Euro dabei, wer nachrüstet kann mit 500 Euro zusätzlichen Kosten rechnen. Hersteller wie Dell, Alienware und Asus bieten spezielle Komplettsysteme mit „Oculus Ready"-Siegel an.

VR-Brille Oculus Rift: Bin ich bereit für die virtuelle Realität?

Obwohl Virtual Reality zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten bietet, soll die Oculus Rift vor allem Gamer ansprechen. Die derzeit verfügbaren Spiele wie "Edge of Nowhere", "Eagle Flight" oder "Adrift" fallen bisher noch eher kurzweilig aus. Gerade wenn man das Spielen in der virtuellen Umgebung noch nicht gewöhnt ist, bietet dies jedoch einen Nachteil, denn: Es kann mitunter auch zu Schwindelgefühlen oder gar Übelkeit kommen.

Sollten Sie also noch nicht überzeugt sein, empfiehlt es sich, die Brille vorab zu testen (wenn möglich). Wer von dem Preis jedoch eher abgeschreckt wird, kann auch einen Blick auf das Angebot anderer Hersteller wie Samsung (Gear VR, bereits erhältlich), HTC (Vive, ab April) oder Sony (PlayStation VR, noch ohne Termin) werfen. Wer dagegen heiß auf die Oculus ist und das nötige Kleingeld zur Verfügung hat, hat seine Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen. All jeden wünschen wir viel Spaß in der virtuellen Realität.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

mie/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser