Nach dem "Gefällt mir nicht"-Button: Diese Knöpfe fehlen Facebook noch

Viele haben ihn schon lange gefordert, nun könnte der "Gefällt mir nicht"-Button bald Realität auf Facebook werden. Doch es gibt noch einige andere Knöpfchen, die man sich bei dem sozialen Netzwerk hin und wieder sehnlichst wünscht.

Dieser virtuelle Daumen nach unten könnt bald schon auf Facebook Anwendung finden. Bild: ddp images

Nach dem "Dislike" - Welche Buttons braucht Facebook noch?

Ihr Wohlwollen können Facebook-Nutzer quasi seit der Geburtsstunde des sozialen Netzwerks per "Like" ausdrücken. Die in der Netzwelt so geliebten Unmutsbekundungen gegen Gott und die Welt mussten dagegen bislang in Kleinstarbeit verbalisiert oder begründet werden. Abhilfe soll bald der "Gefällt mir nicht"-Button schaffen, glaubt man Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31). Demnach befände sich der virtuelle Daumen nach unten, mit dem Posts von Freunden oder von sonstigen Profilseiten auf Facebook bemängelt werden können, schon in der Mache. Doch warum sollte damit Schluss sein? Diese Knöpfe könnte Facebook ebenfalls gebrauchen:

Fehlt Facebook noch: Der "Mir egal"-Button

Die Neuigkeit über einen "Gefällt mir nicht"-Button ist Ihnen so egal, als würde in China eine DVD von "The Social Network" umfallen? Dann versehen Sie diesen und vergleichbare Posts auf Facebook doch einfach mit dem "Mir egal"-Icon. Eine derartige Schaltfläche könnte so beim tausendsten Selfie der Ex-Kommilitonin Anwendung finden, oder aber wenn jemand mal wieder seine verqueren Weltanschauungen kundtun muss.

Der "Du bist betrunken"-Button

Ein Kumpel oder ein Star, dem man auf Facebook folgt, meldet sich um drei Uhr in der Nacht plötzlich mit einem dubiosen Post zu Wort? Hier könnte der "Besoffen"-Knopf hilfreich werden, am besten als kleine Bierflasche dargestellt. Sammelt ein geteilter Beitrag genügend virtuelle Fläschchen, wissen auch Personen, die mit dem Trunkenbold nicht so dicke sind, dass man dessen nächtlichen Verbal-Erguss nicht zu ernst nehmen sollte.

Der "Grammatik"-Button

Im gleichen Atemzug sollte man über den "Grammatik"-Button nachdenken. Wenn bei einem Text der Eindruck entsteht, der Urheber habe die deutsche Sprache bei Yoda aus "Star Wars" gelernt, klickt man auf den "Grammatik"-Button. Vielleicht überdenkt der Hobby-Literat dann seinen Post noch einmal und lernt auf diese Weise sogar etwas für die Zukunft - wem wäre das kein "Like" wert?

Der "Fail"-Button

Ein Freund verwechselt die Status-Update-Spalte mit der Google-Suchzeile und postet aus Versehen seine schlüpfrige Suchanfrage an der Facebook-Pinnwand? Fällt dem Unglücksraben dieser Fauxpas nicht schnell genug auf, schreit das förmlich nach dem "Fail"-Button. Auch immer dann anwendbar, wenn wieder jemand einen Satz mit den Worten "Ich bin ja nicht gegen Flüchtlinge, ABER..." beginnt. Dieses Knöpfchen wäre wohl häufig in Kombination mit dem "Du bist betrunken"-Button zu verwenden. Ein Fall für den Fail Button, wäre sicher auch die plumpe Werbung auf Facebook von Pia Tillmann sein.

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