Elektro-Autos: Alternative Verkehrskonzepte für Innenstädte

Bisher fahren die Engländer fast so wie die Deutschen, nur eben auf der falschen Seite. Ein vielleicht richtiger Ansatz wurde aber bereits 2011 am Londoner Flughafen Heathrow realisiert, wo täglich Hunderte Menschen von selbstfahrenden Kapseln zwischen Parkplatz und Gate transportiert werden.

Grünen-Politiker im Elektromobil vor dem Stuttgarter Schloss Bild: dpa/ Bernd_Weißbrod

Die nahe London gelegene Stadt Milton Keynes plant nach diesem Vorbild ein innerstädtisches System: In einem autonom fahrenden Elektromobil finden dann bequem zwei Passagiere plus Gepäck Platz. Der große Vorteil ist, dass die Fahrgäste kaum etwas vom verkehrsbedingten Stress mitbekommen und nicht an Haltestellen gebunden sind. Dank Elektroantrieb stören weder Schmutz noch Lärm.

Nicht nur diverse Automobilhersteller, sondern auch der Internetriese Google stehen bereits in den Startlöchern, um diese Idee, bei Erfolg, in die Welt zu tragen.

Alte Idee, neu interpretiert

Die niedersächsische Universitätsstadt Göttingen geht einstweilen andere Wege, und zwar im besten Sinne: Dort entsteht derzeit der bundesweit erste Radschnellweg, der mitten durch eine Stadt führt.
Dabei soll eine "grüne Welle" den Radfahrern Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmern ermöglichen, gute Beleuchtung und ein spezieller Fahrbahnbelag sorgen für größtmögliche Sicherheit auf der vier Kilometer langen Strecke.
Vor allem Studenten werden für diesen Radweg dankbar sein, denn er führt auf kürzester Strecke vom Bahnhof zum Nordcampus.

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Man darf gespannt sein, welches dieser Konzepte von anderen Städten kopiert wird. Wahrscheinlich wird sich meist ein Mix aus beiden Ideen etablieren.

txt/hos/news.de

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