07.05.2015, 09.02 Uhr

Achtung Abzocke!: Diese Tricks machen Handy-Verträge zur Kostenfalle

Kaum jemand möchte heutzutage auf ein eigenes Mobiltelefon verzichten. Immer erreichbar sein, unterwegs im Internet surfen und SMS ohne Limit versenden können – fast alle Mobilfunkanbieter locken mit solchen Konditionen. Doch auf den ersten Blick preisgünstige Mobilfunkverträge haben oft Haken und entpuppen sich schnell als Abzockfallen. Wie Sie Kostenfallen bei Handyverträgen entlarven, erfahren Sie hier.

Beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages tappen viele Verbraucher schnell in die Kostenfalle. Bild: pixabay.de / JESHOOTS

Zahlreiche Mobilfunkanbieter buhlen um die Gunst von neuen Kunden: Hier wird mit Tarifen ohne Grundgebühr geworben, dort gibt es Breitbandinternet für noch schnelleres Surfen, woanders sind Telefonate innerhalb des eigenen Mobilfunknetzes gratis, beim nächsten Provider gibt es die neuesten Einen Mobilfunkvertrag zu kündigen ist gar nicht so einfach, wie es klingt – wertvolle Tipps finden Sie hier!

Kostenfalle Minutentakt – So zahlen Sie nie wieder zu viel

Wer gerne und viel mobil telefoniert, sollte beim Abschluss eines neuen Handyvertrages auf den Abrechnungstakt achten. Einige Provider rechnen im 60/60-Takt ab, was bedeutet, dass die Gebühren immer auf die volle Gesprächsminute aufgerundet werden – egal, ob Sie nur eine oder 59 Sekunden lang telefoniert haben. Günstiger sind Tarife, die sekundengenau abrechnen (ausgewiesen ist das als 60/1-Takt) oder in Zehn-Sekunden-Intervallen takten (zu erkennen an der Option 60/10-Takt).

FOTOS: Apple-Neuheiten iPhone 6 und Apple Watch in Bildern
zurück Weiter Die Apple Keynote 2014 in Cupertino wurde mit Spannung erwartet - immerhin rechneten viele Beobachter damit, dass am 9. September 2014 das neue iPhone 6 vorgestellt wird. (Foto) Foto: picture alliance / dpa / Monica Davey Kamera

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Hält das Inklusivpaket, was es verspricht?

Für Vieltelefonierer sind vor allem Handyverträge interessant, die Flatrates fürs Telefonieren oder Verschicken von SMS beinhalten. Doch was auf den ersten Blick verlockend klingt, kann mitunter bei genauerem Hinschauen auf bestimmte Uhrzeiten oder Mobilfunknetze begrenzt sein. Wer außerhalb dieser Netze oder Zeiten telefoniert, zahlt schnell drauf – und erlebt einen Schock, sobald die nächste Telefonrechnung ins Haus flattert. Deshalb bei Vertragsabschluss genau prüfen, ob sich Inklusivminuten unbegrenzt nutzen lassen oder an weitere Bedingungen geknüpft sind.

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Im Idealfall bietet ein günstiger Handyvertrag wie einer von Smartmobil.de die Wahl zwischen verschiedenen Bausteinen, beispielsweise einer individuell wählbaren SMS-Flatrate, einem maßgeschneiderten Datenvolumen und Inklusivminuten. Starre Vertragsmodelle beinhalten oft Tarifoptionen, die nicht zum Nutzer passen – wer beispielsweise ein großes Datenvolumen zum mobilen Surfen benötigt, ist vielleicht nicht an einem umfangreichen SMS-Paket interessiert oder kommt bereits mit wenigen Inklusivminuten aus.

Top-Smartphones als Köder für neue Handyverträge

Nicht zuletzt nutzen zahlreiche Mobilfunkanbieter auch die neuesten Smartphone-Modelle als Köder, um neue Kunden anzulocken. Doch Vorsicht: Selbst wenn viele Handys zum Schnäppchenpreis von einem Euro angeboten werden oder sogar gratis offeriert werden, wird dem Kunden nichts geschenkt. Die Kosten für ein neues Telefon machen viele Anbieter mit horrenden Minutenpreisen oder einer überhöhten Grundgebühr wieder wett.

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Zudem beinhalten viele Tarife eine monatliche Miete für das nagelneue Smartphone, die bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten zusammengerechnet den Wert eines neuen Handys ohne Vertragsbindung meist übersteigt. Wer also Wert auf ein neues Smartphone legt, sollte im Zweifelsfall auf ein Modell ohne Vertragsbindung zurückgreifen.

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loc/news.de

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