Von news.de-Redakteurin Franziska Obst - 01.08.2014, 15.44 Uhr

Lebensgefährlicher Internet-Trend: Lebendig verbrannt! Erster Toter bei Fire Challenge

Nie waren Internet-Trends tödlicher und leichtsinniger als im Moment. Was mit harmlosen Netz-Hypes begann, nimmt selbstzerstörerische und brutale Züge an. Bei der Fire Challenge übergießen sich Jugendliche mit brennbaren Flüssigkeiten und zünden sich an. James Shores bezahlte die Teilnahme mit seinem Leben

James Shores fand bei der Fire Challenge den Tod. Bild: news.de-Screenshot/ YouTube/ InformOverload

Internet-Trends gibt es, seitdem sich soziale Medien wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. bei Jugendlichen auf der ganzen Welt etabliert haben. Doch was mit skurrilen, lustigen Ideen wie Planking und Owling begann, nimmt inzwischen mitunter lebensgefährliche Züge an. Teenies kommen auf immer dümmere Gedanken, wie sie im Internet für Aufsehen sorgen können und wozu sie ihre Freunde animieren könnten.

Punch 4 Punch, Fire Challenge, Biernominierung: Virale Trends werden immer gefährlicher

Erst Anfang Juli bezahlte ein junger Familienvater seine Teilnahme an einem idiotischen Internetspiel, genannt Punch 4 Punch, mit dem Tod. Beim Punch 4 Punch schlagen sich Jugendliche abwechselnd so lange, bis einer der Teilnehmer zusammenbricht und zu Boden geht. Die Schläge werden auf Video gebannt und im Anschluss auf YouTube veröffentlicht. Für den jungen Familienvater kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag den inneren Verletzungen, die er dabei davongetragen hatte.

FOTOS: Planking, Owling, Mamming Die schrägsten Internet-Trends
zurück Weiter Mamming 1 (Foto) Foto: Instagram/Thisismamming Kamera

Jugendliche bezahlen Teilnahme an Internet-Trends mit ihrem Leben

Auch die Biernominierung hatte es in sich - und das nicht nur Promille-technisch. In Extrem-Situationen soll ein Bier auf ex ausgetrunken werden, wobei der Trinkende bei seinem zumeist waghalsigen Stunt gefilmt wird. Mehrere Männer bezahlten auch hier die Teilnahme mit ihrem Leben.

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