Google Glass: Verursacht Google Glass Kopfschmerzen?

Auf den ersten Blick mag Google Glass sehr praktisch sein. Wie sich nun herausstellt, könnte die bisher nur in den USA erhältliche Datenbrille bei falschem Gebrauch aber auch der Auslöser für stechende Schmerzen sein.

Bisher nur in den USA erhältlich: Google Glass

Bild: Youtube/Google Glass/spot on news

Verbunden mit einem Smartphone soll Google Glass ein erster Blick in die kommende High-Tech-Zukunft sein. Die Datenbrille des amerikanischen Großkonzerns bindet unter anderem Daten direkt in das Sichtfeld des Trägers ein, wodurch sich zum Beispiel E-Mails sehr komfortabel abrufen lassen. Das Problem: Glass scheint auch Schmerzen zu verursachen, wie die Tech-Website "betabeat.com" berichtet. Zwei Autoren der Seite und auch einige private Nutzer hätten nach dem ersten Gebrauch teils einen "stechenden Schmerz" verspürt.

Dabei handele es sich aber nicht um Kopfschmerzen, wie Harvard-Optometrist Dr. Eli Peli der Webseite zu verstehen gab. "Es ist kein Kopfschmerz, es ist eher eine Beschwerde der Augenmuskulatur", erklärt Peli. Das läge daran, dass die Einblendungen am oberen rechten Rand liegen, dem für das Auge anscheinend unkomfortabelsten Bereich des Blickfeldes. Nach ersten Tests entschied sich Google aber gegen eine Platzierung in der Mitte oder am unteren Rand des Blickfeldes, denn das würde die Sicht zu weit einschränken, heißt es.

Der neueste Clou aus der Google-Produkt-Familie. Mit dem Chromecast lassen sich z.B. Youtube-Videos einfach auf dem Fernseher abspielen

Wie Google betont, ist Glass für einen "Micro-Einsatz" gedacht - also für sehr kurze Nutzungszeiträume. Darunter lässt sich zum Beispiel das Abrufen einer E-Mail kategorisieren, aber nicht das Ansehen eines ganzen Spielfilmes. Der Schmerz, den mancher Nutzer verspürt, stamme daher, dass neue User das Gerät in den Anfangstagen zu häufig benutzen und sich deren Augen erst eingewöhnen müssten.

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