Apps: Facebook will App-Kracher "Snapchat" ausstechen

Sich selbst löschende Mitteilungen - ein Hit, in Zeiten der NSA. Die App "Snapchat" zählt jedenfalls zu den großen Gewinnern in der Gunst der Smartphone-User.

Snapchat zählt zu den großen Hits in der Welt der Apps

Bild: imago/Rüdiger Wölk/spot on news

700 Millionen Nachrichten pro Tag - so viel Betrieb herrscht bei der App "Snapchat". Schreiben zumindest die Macher des Dienstes. Der Clou der Anwendung: Versendete Mitteilungen löschen sich nach einigen Sekunden selbst. Und wenn irgendwo derart viele Menschen digital unterwegs sind, dann kann Facebook nicht weit sein. Das soziale Netzwerk will nun schnell einen Konkurrenzdienst namens "Slingshot" vorlegen, wie die "Financial Times" berichten. Noch diesen Monat könne es so weit sein.

Bereits vor einiger Zeit hatte Facebook versucht, "Snapchat" zu übernehmen, die Besitzer lehnten ab. Vor wenigen Tagen hatte "Snapchat" nun ein Update veröffentlicht. Nun können neben Fotos auch kurze Textnachrichten und Videos verschickt werden. Facebook will sich dem Bericht zufolge auf Videos konzentrieren. Auf den Weg gebracht hat die neue Anwendung angeblich Boss Mark Zuckerberg persönlich. Allerdings ist das Konzept der augenscheinlich selbstzerstörenden Nachrichten auch nicht risikolos: Nicht nur, dass sich die Technik mithilfe von Screenshots auch umgehen lässt; Anfang des Jahres hatten Hacker auch die Daten von 4,6 Millionen "Snapchat"-Usern veröffentlicht.

Kein Spaß ohne Risiko: Über die Gefahren von Facebook klärt das Buch "Die facebook-Falle" auf

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